60 SchülerInnen sind nun vorbereitet für den Ernstfall.
100.000 Menschen erleiden jährlich in Deutschland einen Herzstillstand. Noch liegt die Helferquote bei nur 50%.
Frau Walter, Frau Bretländer und ihr Team aus 25 Schulsanitätern schulten am gestrigen Freitag die Jahrgangsstufe EF in Laienreanimation. Der WDR begleitete das Seminar.
Ausstrahlungstermin: Mittwoch, 08. April, 19:30 Uhr WDR Lokalzeit Dortmund
Die Klasse 7c des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Hagen nahm im Rahmen der Lektüre des Romans „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ im Deutschunterricht am Zweitzeug*innen-Projekt des gleichnamigen Vereins teil.
Ziel des Projekts ist es, die Erinnerungen von Holocaust-Überlebenden weiterzugeben und Schülerinnen und Schüler dazu zu ermutigen, selbst zu „Zweitzeug*innen“ zu werden.
Während des Workshops lernten die Schülerinnen und Schüler die Lebensgeschichten von zwei Personen kennen: Leon Weintraum und Wolfgang Lauinger, die die Zeit des Nationalsozialismus und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung erlebt hatten.
Anhand von Bildern, Zitaten und persönlichen Geschichten setzten sich die Jugendlichen intensiv mit den Ereignissen auseinander. Dabei wurde deutlich, welche Auswirkungen Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass auf das Leben einzelner Menschen haben können.
Besonders eindrucksvoll war für viele, dass sie die Geschichten nicht nur in Podcasts hören und an Schautafeln lesen konnten, sondern sie auch aktiv weitergeben können. Als „Zweitzeug*innen“ tragen sie nun die Verantwortung, die Erinnerung an die Schicksale der Betroffenen wachzuhalten und anderen davon zu erzählen.
Die Teilnahme am Projekt war für die Klasse 7c eine wichtige Erfahrung. Sie hat den Schülerinnen und Schülern nicht nur historisches Wissen vermittelt, sondern auch zum Nachdenken über Verantwortung, Respekt und Menschlichkeit in der heutigen Gesellschaft angeregt.
Tausche Kuchen gegen ein politisches Gespräch. Auf Einladung des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW und der Heinrich-Böll-Stiftung nahmen Arne Eßer und Robert Steinmann am Landestreffen des Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ teil. Dort trainierten die beiden EF-Schüler ihren Demokratiemuskel: Sie präsentierten das Projekt „Tausche Kuchen gegen ein politisches Gespräch.
THG-Schüler radeln 550 Kilometer für Diskurs, Dialog und Debatte anlässlich der Kommunalwahl 2025“ der THEO-AG, besuchten unterschiedliche Workshops zu Demokratiebildung und vernetzen sich mich anderen engagierten Schülerinnen und Schülern. In zwei Tagen wurden 26 Projekte unterschiedlicher Nordrhein-westfälischer Schulen von insgesamt 75 eingereichten Projekten aus NRW in der Akademie Klausenhof für ihr Engagement für Demokratie, Toleranz und gesellschaftliches Zusammenleben ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch – und weiter so!
Unter diesem Motto trafen sich 19 zukünftige „Friedensfahrer“ und fünf assoziierte Schüler in Begleitung von Tabea Bretländer und Dr. Andrea Kolpatzik bei den „Holo-Voices“ auf Zeche Zollverein in Essen. Die Ausmaße von Zwangsarbeit während der NS-Zeit im Ruhrgebiet entdecken, Erkenntnisinteressen präzise formulieren, Deep Fakes analysieren und antisemitische Stereotype auf Instagram, TikTok und Co. reflektieren.
Im eintägigen Vorbereitungsworkshop befragten die THG-Schüler KI generierte Zeitzeugen und diskutierten, wie sich Erinnerung an den Nationalsozialismus nach dem Ableben der Zeitzeugen und im Zeitalter von KI gestalten wird. Neben der inhaltlichen Vorbereitung auf die im Juli stattfindende „Friedensfahrt 2026“ stand auch das erstmalige Kennenlernen der Gruppe im Fokus. Auch hier passte es!
„Ich sage Nazis meine Meinung. Das hätte mich fast umgebracht“, beendete Nils Oskamp seine autobiographische Lesung in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen. Die Schule mit Gütesiegel „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ hatte Oskamp eingeladen, damit der Autor seine in der Schulzeit in Dortmund-Dorstfeld gemachten Erfahrungen mit Neonazis aus den 1980er Jahren mit THG-Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9, 10 und Q1 teilt. Klare Worte. Eindringliche Bilder. Unbequeme Gespräche. Die Graphic Novel „Drei Steine“ dokumentiert, wie Oskamp als Schüler Zivilcourage gegen Neonazis bewies, brutal zusammengeschlagen wurde und Mordanschläge knapp überlebte. Die Novel dokumentiert auch, wie Polizei, Familie und Schule diese Bedrohung verharmlosten. Und, dass einige der damaligen Täter nahezu ungestraft davon kamen, später ihren Weg in Politik und Wirtschaft fanden. „Es kostet manchmal Mut, aufzustehen und klar Stellung zu beziehen – aber genau das ist notwendig“, gab Oskamp seinen jungen Zuhörern mit. Ermöglicht wurde diese Lesung durch eine Kooperation des Kinder- und Jugendfestivals „Leselust“ mit „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ des THG. Dankeschön!
Ein ganz besonderer Workshop erwartete die Schülerinnen und Schüler des Vokalpraktischen Kurses der Jahrgangsstufe Q1 (Vp-Kurs) Anfang Oktober:
Der LandesJugendChor NRW probte in den Räumen der Jugendherberge Hagen. Interessierte Schülerinnen und Schüler des VP-Kurses waren herzlich eingeladen, in die Nachmittagsprobe hineinzuschnuppern, die Arbeit eines international renommierten Jugenchores zu erleben und sogar einige Stücke mitzusingen. Auch ein Stück des diesjährigen Programms des THG-Weihnachtskonzertes wurde von allen SängerInnen gemeinsam erarbeitet.
Über 20 SchülerInnen des THG nahmen diese Gelegenheit trotz schulfrei (03. Oktober – Tag der Deutschen Einheit) wahr. Der Chorleiter des LJC NRW (Nicolas Fink) sowie der Leiter des VP-Kurses und Lehrer am THG (Leo Wichmann), die diese Begegnung möglich gemacht hatten, zeigten sich begeistert vom Einsatz der jungen SängerInnen außerhalb ihrer Schulzeit und des Unterrichts.
Am Ende des Workshops zeigten sich alle SchülerInnen beeindruckt und inspiriert vom gemeinsamen Singen und der Gelegenheit, diesen tollen Chor erleben zu dürfen.
Abschluss der Probenphase bildete für den LandesJugendChor NRW ein Konzert im Theater der Stadt Hagen.
Am 12. und 13. Juni fanden die diesjährigen Probentage unseres Schulorchesters statt – zwei Tage voller Musik, Motivation und Konzentration.
Im ökumenischen Zentrum in Hagen-Helfe arbeiteten die 12 Schülerinnen und Schüler intensiv an ihrem Repertoire für das kommende Sommerkonzert. Neben dem Proben stand auch das Miteinander im Fokus. Gemeinsames Frühstücken, Eis- und Pizzaessen sowie das gegenseitige Zuhören und Unterstützen während der musikalischen Arbeit stärkten den Teamgeist spürbar.
Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein, der die Probentage auch in diesem Jahr wieder finanziell unterstützt hat.
Jeder kann im Ernstfall Leben retten. Dies haben die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums am 23.05.2025 im Rahmen eines besonderen Unterrichts gelernt. Jens Schilling, Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie vom Projekt „Laienreanimation kann jeder!“ hat mit den Schülerinnen und Schülern eingeübt, was im Fall eines Herz-Kreislaufstillstandes zu tun ist.
Der Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses stellt die dritthäufigste Todesursache in Deutschland dar. Zu 120.000 Betroffenen im Jahr wird der Rettungsdienst gerufen, in 60.000 Fällen können Reanimationsversuche unternommen werden. Aber nur knapp 11 Prozent der Betroffenen überleben solch einen Notfall. Leider wird nur in wenigen Fällen Hilfe geleistet durch Laien, vielfach aus Unwissenheit. „Hier wollen wir Hürden abbauen und Wissen aufbauen“, sagt Dr. Tobias Scholl-Eickmann vom Rotary Club Hohenlimburg-Letmathe, der die Aktion initiiert und unterstützt hat. „Laienreanimation ist nicht schwer, man kann nichts falsch machen, falsch ist es nur, nichts zu tun“, ergänzte Jens Schilling.
Zunächst wurde in einem theoretischen Teil erörtert, wie ein Herz-Kreislaufstillstand schnell zu erkennen ist. Die Wirkung der Herz-Druckmassage wurde eingängig erklärt und es schlossen sich viele Fragen der Schülerinnen und Schüler an. Ein Schüler wollte beispielsweise wissen, was zu beachten sei, wenn ein Baby reanimiert werde. Ein anderer Schüler fragte nach, ob bei einem Bewusstlosen nicht die Zunge im Mund bewegt werden müsse, um die Atemwege freizulegen – wie es kürzlich nach einem Zusammenstoß in der Fußballbundesliga zu sehen gewesen sei. Jens Schilling beantwortete die Fragen sehr eingängig und verständlich. Im nachfolgenden praktischen Teil lernten die Schülerinnen und Schüler an speziellen Puppen, eine Herz-Druckmassage durchzuführen. Jens Schilling sowie die von Sandra Walter, Lehrerin, Erste-Hilfe-Ausbilderin und Leiterin des Schulsanitätsdienstes am THG, ausgebildeten Sanitätshelfer unterstützten die Mitschülerinnen und -schüler dabei tatkräftig.
„Jede Bürgerin und jeder Bürger, auch schon im Schulalter, kann bei einem Herz-Kreislaufstillstand helfen und mit einfachen Maßnahmen der Wiederbelebung beginnen, um die Zeit bis zum Eintreffen von Notarzt- und Rettungsdienst zu überbrücken“, betont Jens Schilling. Dadurch könnten viele Menschen gerettet werden. Daher sei es so wichtig, möglichst alle Kinder über Laienreanimation aufzuklären und zu schulen.
Mit Hilfe von Jens Schilling und dem Rotary Club Hohenlimburg-Letmathe wurde ein kleiner Beitrag zu diesem Ziel am THG geleistet. Im kommenden Jahr soll die Aktion möglichst wieder durchgeführt werden, um schrittweise alle Schülerinnen und Schüler des THG für den Ernstfall vorzubereiten.
Berlin!!! Die THG-Mädels gehen als Landessieger ins Bundesfinale! Dabei schlugen sie das Basketballinternat Bad Honnef gleich zwei Mal knapp. Im Finale konterte das Team von Tobit Schneider und Fabian Köppen einen Rückstand von 22-28 und setze sich mit 42-35 die NRW-Krone auf. Es spielten: Hannah, Enie, Stina, Giulietta, Maya, Romy, Antonia, Lilly, Paula, Fenja, Ariane. Herzlichen Glückwunsch! Ergebnisse: vs. Gelsenkirchen 33:16 vs. Bad Honnef 25:22 Gruppensieg
vs. Paderborn 44:21 (HF) vs. Bad Honnef 42:35 (Finale)
Wir, die Namibia-AG des THG, veranstalten am Samstag, dem 18. Januar, in der Halbzeit des Spiels von Phoenix Hagen die Aktion „Körbe für Namibia“. Wir sammeln Spenden und während der Halbzeitpause können unsere jüngsten SchülerInnen Körbe werfen. Für jeden erfolgreichen Wurf erhalten wir dank unseres Sponsors Vogelsang Edelstähle 10 € pro Treffer. Das gespendete Geld wird verwendet, um einerseits unseren Partner e.V. Wadadee Cares zu unterstützen. Wadadee Cares wird mit unserer Unterstützung Gewächshäuser bauen. Die landwirtschaftlichen Produkte fließen unmittelbar in Kindergärten Katuturas, dem größten Township Namibias. Diese Gewächshäuser werden wir auf unserer Reise vor Ort selbst bepflanzen können. Andererseits unterstützen wir das Hostel der People Primary School im selben Township. Die Sanierung der Sanitäranlagen ist dringend notwendig und uns ein großes Anliegen.
Neben der Korbaktion in der Halbzeit des Spiels sind wir außerdem im Foyer vertreten und bieten dank der Hilfe von Phoenix eine Tombola mit tollen Preisen an. Wir hoffen, viele von euch am Sonntag in der Halle zu sehen, und würden uns über jede noch so kleine Spende freuen.