Namibia – Ein Nachbericht

Die Reise nach Namibia war eine der schönsten Unternehmungen, die wir erleben durften, nicht nur wegen der atemberaubenden Landschaft und der beeindruckenden Tierwelt, sondern vor allem weil dadurch neue Freundschaften geknüpft wurden. Wir haben, seitdem wir im Februar Namibia auf Wiedersehen sagen mussten, regelmäßigen Kontakt mit unseren Austauschschülerinnen und wir planen nicht nur unser nächstes Wiedersehen, welches hoffentlich nächstes Jahr im Mai stattfinden kann, sondern auch darüber hinaus. Bei uns hat es direkt, als wir unsere Austauschschülerinnen das erste Mal gesehen haben, “Klick” gemacht. Wir hatten zwar vorher schon Kontakt über Whats App und Face Time, aber als wir uns alle das erste Mal sahen, hat man direkt gemerkt, dass diese Freundschaften sehr stark sein werden. Dadurch, dass wir eine Woche in der Familie lebten, könnte man sogar sagen, dass man fast ein familienähnliches Verhältnis aufgebaut hat. Aber die Freundschaften waren nicht das Einzige, die uns näher an das Land gebracht haben. Der Besuch in Katutura zeigte uns noch eine ganz andere Seite. Wir hatten die Chance mit den Kindern im Township viel Spaß zu haben und hatten so auch direkten Kontakt zu dieser “anderen Seite”, was glaube ich für jeden eine Erfahrung war, die wir nie vergessen werden und uns auch in irgendeiner Weise verändert hat.

Namibia war eine Erfahrung die wir alle niemals vergessen werden.

Die 5. Namibiafahrt vom THG

Vom 28.01.2020 bis zum 12.02.2020  fährt die Namibia AG des THGs wieder einmal nach Namibia in Afrika. 20 Schülerinnen und Schüler der 9 & 10 Klasse werden dort aufregende 16 Tage verbringen und viele Eindrücke sammeln.

In den letzten Monaten haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG auf den Aufenthalt in Namibia gut vorbereitet. Es wurden Referate über das Land, die Geschichte, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr gehalten und Kontakt mit ihren Gastgebern  aufgenommen.

In den ersten paar Tagen wird die Gruppe im Erindi Camp Elephant wohnen, sich selbst versorgen und tagsüber die Tiere beobachten.

 Freitagabend werden die Schülerinnen und Schüler zu ihren Gastfamilien in Windhoek gebracht und verbringen ein ganzes, individuelles Wochenende mit ihnen. Während des 1 wöchigen Aufenthaltes in Windhoek gehen sie mit ihren Gastkindern in das Private Windhoek Gymnasium und nehmen dort am Unterricht teil.  Auch werden sie die Partnerschule St. Barnabas Primary School besuchen, die im Township Katutura in Windhoek liegt. Dieses Jahr wird für die Kinder an der Schule einen neuer Basketballplatz gebaut und neue Sportartikel werden mitgebracht.  Die Finanzierung dieses Projekts wird von den Spenden bezahlt die  unter anderem auf dem Weihnachtskonzert und dem „Tag der offenen Tür“ gesammelt wurden.

Vom 7.02 bis zum 10.02. fährt die Gruppe dann in den wunderschönen Küstenort Swakopmund und fährt dort mit Quads und einem Jeep durch die Namib. Abends wird das Erlebte besprochen. Danach geht es weiter in den Osten von Windhoek wo ein großes BBQ mit allen Gastschülerinnen und Gastschülern geplant ist.  Am 12.02. fliegen sie randvoll mit tollen Erinnerungen  wieder nach Hause.

THG-Schülerin macht FSJ in Namibia – erster Zwischenbericht

Die THG-Schülerin Paula Thurn hatte 2016 im Rahmen der Namibia AG an der zweiwöchigen Reise nach Namibia teilgenommen. Nicht zuletzt wegen der tiefen Eindrücke dieser Reise entschied sich Paula, nach ihrem Abitur im Sommer 2019 ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Windhoek (Namibia) durchzuführen. Dort unterstützt Sie nun Kinder aus dem Armutsviertel Katutura bei den Schulaufgaben und trainiert sie im Teamsport Basketball.

Nach den ersten zwei Monaten in Windhoek hat Paula nun einen kleinen Zwischenbericht geschickt. Viel Freude bei Lesen.

Aktion Tagwerk 2019 – Hilfe für Afrika

Am 18. Juni 2019 hat das THG zum 15. Mal an der Aktion Tagwerk teilgenommen. Unter dem Motto „Bildung ernährt Menschen“ haben die Schüler*innen der 7. bis 9. Klasse und die Oberstufe die Möglichkeit gehabt einen Tag lang ihre Arbeitskraft in den Dienst sozialer Projekte in Afrika zu stellen. Das verdiente Geld kommt den Projekten von Aktion Tagwerk und unseren Partnerschulen in Namibia und im Senegal zu gleichen Teilen zugute.

Die Schüler*innen der fünften und sechsten Klassen haben neben dem traditionellen Afrika-Parcours in einer Infoveranstaltung in der Aula Informationen zu den Projekten in Ruanda, Namibia und Senegal erhalten. Nach einer einführenden Präsentation von Frau Löcke wurde der Film von Aktion Tagwerk gezeigt (Video). Im Anschluss daran haben zwei Namibiareisende, Mara Meierling und Jakob Kreten, von ihren Erfahrungen mit der Partnerschule vor Ort berichtet und die ehemalige THG-Lehrerin Frau Albrecht hat mit vielen Fotos die Geschichte und die Situation der Partnerschule in Waoundé im Senegal veranschaulicht.

Mit diesen Eindrücken sind die Schüler*innen dann voller Eifer zu den einzelnen Stationen des Afrika-Parcours geströmt. Wie schon in all den letzten Jahren haben die Sporthelfer*innen der achten und neunten Klassen unter der Regie von Frau Walter den Parcours begleitet und die Schüler*innen mit Spielen, Tanz und Bastelarbeiten begeistert. Am Ende des Vormittags wurden die erfolgreichsten Schüler*innen von der Schülerschaft und Frau Wißkirchen mit einem großen Applaus geehrt.

Wir danken allen engagierten Mithelfer*innen und den Eltern und Schüler*innen für ihre zahlreichen Spenden. 500 Euro kamen an diesem Vormittag zusammen.

Über die Gesamteinnahmen werden wir zu einem späteren Zeitpunkt berichten.

Goeie dag Duitsland! – Das THG heißt Besuch aus Namibia willkommen

Das Warten der Namibia-AG des THGs hatte am Freitag, den 3. Mai, endlich ein Ende: Die namibischen Austauschschülerinnen und -schüler besuchten ihre deutschen Freunde in Hagen.

Nach einer erlebnisreichen einwöchigen Rundreise durch Deutschland wurden die namibischen Gäste freudestrahlend und mit offenen Armen am Hagener Hauptbahnhof begrüßt.
Das sich anschließende Wochenende verbrachten die die Schülerinnen und Schüler des THG zusammen mit ihren Austauschschülern und deren Familien bei den unterschiedlichsten Aktivitäten: Von Fahrten nach Hamburg und Berlin bis hin zum Übernachten im Wohnwagen wurden viele verschiedene Unternehmungen geboten: Zeit mit der Familie verbringen, Hagen erkunden, im Kletterwald klettern, Shopping in Hagen und in Oberhausen, Kanufahren, „Endgame“ im Kino schauen, ein Besuch im Gasometer, ein Ausflug nach Amsterdam und an die Ostseeküste, der Besuch eines Fußballspiels und vieles mehr.
Aber nicht nur aufregende Punkte standen auf dem Programm der Schülerinnen und Schüler: Auch ein gemütliches abendliches Zusammensein mit Grillgut und guten Gesprächen durfte nicht fehlen. So wuchs die Gruppe, die sich zuvor nur eine Woche lang in Namibia bei dem Besuch des THGs im Februar 2018 kennenlernen konnte, eng zusammen und verbrachte etliche spannende und lustige Stunden zusammen.

Am Montag ging es für die ganze Gruppe mit ihren Begleitern in den Movie Park nach Bottrop. Als äußerst abenteuerlustig erwies sich im Vergnügungspark der namibische Besuch: Fast keine Attraktion war zu schnell, zu hoch oder zu gruselig!
Die Heimfahrt nach Hagen war ein ebensolches Abenteuer: Die Fahrten mit der Bahn stellten für die namibischen Schülerinnen und Schüler eine für sie außergewöhnliche Art der Fortbewegung dar und wurde später noch oft als eines der denkwürdigsten Erlebnisse in Deutschland genannt.

Am Dienstag hatten die namibischen Schülerinnen und Schüler die Chance, den Unterschied zwischen deutschem und namibischem Unterricht zu erfahren. Fehlende Schuluniformen, die Umgangssprache Deutsch, aber auch andere Umgangsformen von Lehrern und Schülern konnten an diesem Tag von der namibische Gruppe beobachtet werden.Mit viel Geduld wurden die größten Unterschiede in den verschiedenen Bildungssystemen erklärt.

Den letzten gemeinsamen Nachmittag verbrachte die Gruppe mit Bowling und einem anschließenden Abendessen im griechischen Restaurant „Kipos“. Beim Bowling wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefordert und nicht jede Kugel erreichte das gewünschte Ziel, was der allgemeinen ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch tat. Auch beim anschließenden Essen wurde noch viel geredet und gelacht und prägende Erinnerungen an die gemeinsame Zeit ausgetauscht.
Der Abschied am nächsten Morgen fiel alllen Schülerinnen und Schülern schwer. Einige Tränen wurden vergossen, schließlich war dies ein deutlich endgültigerer Abschied als beim Besuch in Namibia im vorherigen Jahr. Wann würde man sich wohl wiedersehen?
Trotzdem konnten alle aus der gemeinsam verbrachten Zeit ein positives Fazit ziehen und viele schöne Erinnerungen mitnehmen.“
(Mailin Matthies)

Die Aktion „Körbe für Namibia“ war ein voller Erfolg

Viel positive Resonanz bekamen die Schüler und Schülerinnen der Namibia-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums bei ihrer Aktion „Körbe für Namibia“ im Rahmen des Phoenix-Heimspiels gegen die PS Karlsruhe Lions am Sonntag, den 4. November 2018.

Allein durch die Korbleger der Fünft- bis Siebtklässler in der Halbzeitpause, bei denen der Sponsor Vogelsang Edelstähle für jeden Treffer 10 Euro gab, kamen 2300 Euro zusammen. Diese sollen für die Unterstützung der namibischen St. Barnabas Primary School, einer Grundschule im Armenviertel von Windhoek, verwendet werden.

Zusätzlich konnte durch die Veranstaltung einer Tombola während des Spiels viel  Geld für diese Förderschule gesammelt werden. Die Preise dabei wurden freundlicherweise von basket factory gespendet.

Die Namibia-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums bedankt sich nochmals bei allen Zuschauern in der Krollmann-Arena, dass sie durch das Kaufen der Lose und das damit verbundene Interesse an diesem Thema die Aktion der AG so positiv unterstützt haben.

Zu dem Gelingen dieser Aktion maßgeblich beigetragen hat natürlich der Sponsor, „Vogelsang Edelstähle“, „basket factory“ mit den Tombolapreisen, aber natürlich auch Phoenix Hagen,  die diese Durchführung überhaupt erst möglich gemacht haben. All diesen Mitwirkenden gebührt ein großes Dankeschön!

Körbe für Namibia 2.0 beim Phoenixspiel

Über 2000 Zuschauer in der Krollmann-Arena und  (hoffentlich) gute Stimmung in der Halbzeitpause eines Phoenixspiels: Das scheinen gute Bedingungen für eine zweite Auflage der Aktion „Körbe für Namibia“ der Namibia-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums zu sein. Beim Heimspiel am 4. November gegen die PS Karlsruhe Lions werden zahlreiche Schüler und Schülerinnen aus den Klassenstufen 5 bis 7, die Basketball als Neigungsfach gewählt haben, in 7 Minuten versuchen, möglichst viele Korbleger zu treffen. Pro Treffer spendet der diesjährige Sponsor Vogelsang Edelstähle 10 Euro für die Unterstützung der St. Barnabas Primary School, einer Grundschule im Armenviertel von Windhoek.

Vogelsang Edelstähle, ein Edelstahlhändler aus dem Lennetal, unterstützt schon seit Jahren den lokalen Sport in Hagen und ist ein Sponsor des TSV Hagen 1860. Die Firma übernimmt dort oft Kosten für Trikots und unterstützt weitere Jugendmannschaften und Projekte. Durch diese Verbindung mit dem TSV entstand auch die Kooperation für „Körbe für Namibia“ dieses Jahr. Zusätzlich zu den Spenden pro Korb bezahlt Vogelsang auch die Kosten für die T-Shirts der teilnehmenden Werfer und Helfer.

Das erworfene Geld kommt der St. Barnabas Primary School zugute. Nachdem beim letzten Mal 2015 durch „Körbe für Namibia“ ein großer Beitrag zum Bau einer neuen, überdachten Küche geleistet werden konnte, soll auch dieses Jahr der Spendenbeitrag einem größeren Projekt an der Grundschule  helfen.

„Die Kinder dort leben in gänzlich anderen Lebensverhältnissen und Dinge, die hier in Deutschland zur Normalität gehören, sind dort nicht vorstellbar bzw. möglich. Dafür werden bei der Aktion bereits die Kinder der Basketball-AG sensibilisiert und durch ihren Einsatz bei Körbe für Namibia und die finanzielle Unterstützung von Vogelsang Edelstähle kann hoffentlich das nächste größere Projekt vor Ort realisiert werden, dementsprechend ist die Aktion auf jeden Fall die Unterstützung wert“, führt Paulina Fritz, eine Mitarbeiterin, die selbst auch Basketball spielt und den Kontakt zum Sponsor  vermitteln konnte, aus.

Während der Aktion in der Halbzeitpause und auch nach dem Spiel wird die Möglichkeit bestehen, selbst einen kleineren Betrag zu spenden oder sich beim Stand der Namibia-AG im Foyer der Krollmann-Arena noch weiter über die AG und das Projekt zu informieren.

Dein Tag für Afrika – Durch Wissen wurzeln stärken

„Durch Wissen wurzeln stärken“ war das diesjährige Motto beim Tag für Afrika. Das passt natürlich genau zu dem Schwerpunkt „Globales Lernen“ des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Ein großes Dankeschön geht an alle Tagwerker der THG-Schulgemeinschaft, die mithilfe ihrer gespendeten Arbeitskraft insgesamt die Rekordsumme von 4446,51 Euro für Bildungsprojekte in Afrika erwirtschaftet haben. Davon kommt die Hälfte direkt den Partnerschulen des THG in Afrika zugute.
Insgesamt waren im Jahr 2018 bundesweit 190.000 Schülerinnen und Schüler aus 590 Schulen deutschlandweit dabei. Der erwartete Gesamterlös beträgt 1,4 Millionen Euro.

Lauffest am THG 2017

Am 10.10.2017 war es wieder soweit und der nächste Sponsorenlauf stand am THG an.

Alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I liefen hochmotiviert mit und gingen im Voraus auf Sponsorenjagd. Die Sponsoren legten pro 400 m, also eine Stadionrunde, einen Betrag fest.

Um 8 Uhr gingen die ersten Läufer, die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen, an den Start, nachdem die Mitglieder der Namibia-AG mit einigen Lehrern alles vorbereitet hatten. Als nächstes liefen die 7. Klassen und ein Teil der 8. Klassen. Abschließend gaben die restlichen Schüler der 8. Klassen und die 9. Klassen, unter anderem AG-Mitglieder, Alles. Dabei wurden sie tatkräftig von drei Phoenix-Spielern unterstützt, welche ehemalige THG-Schüler sind. Wir AG-Mitglieder, gingen mit einer ganz anderen Motivation in den Lauf, weil wir wussten wofür die Spenden eingesetzt werden.

Es war schön zu sehen, dass sich sowohl die Sportlichen, als auch die nicht ganz so Sportbegeisterten anstrengten, um einen höchstmöglichen Spendenbetrag zu erreichen. Einige sind sogar an die 10km-Marke gekommen. Nach dem Lauf wurden daher zwei Klassen geehrt, die sportlichste und die spendabelste.

Die Endsumme von 12.351 € wurde auf drei Projekte verteilt. Zum einen für die Fachschaft Sport unserer Schule und zum anderen für unsere Partnerschulen im Senegal und in Namibia. Jedes Projekt erhielt letztendlich ein Drittel des Betrages, also 4.117 €.

Dank des Sponsorenlaufs konnten wir den Grundschülern an unserer Partnerschule, der St. Barnabas Primary School, ermöglichen das erste Mal mit richtigem Equipment Sportunterricht zu machen. Für diesen schönen Moment hat sich das Schwitzen einige Monate zuvor definitiv gelohnt.

Jolina dos Santos und Carlotta Reif