Erfolgreiche Teilnahme an der 1. Runde der Chemieolympiade 2020

Wir gratulieren Melissa Peikert (Q2) zur erfolgreichen Teilnahme an der ersten Runde der internationalen Chemie-Olympiade.

Damit qualifizierte sie sich zur Teilnahme an der 2. Runde der Chemie-Olympiade (eine 3-stündige Klausur) und damit verbunden eine Teilnahme an eintägigen Workshops z. B. im Forschungszentrum Jülich, im Chemiepark Marl, bei Bayer CropScience, in den Schülerlaboren bei Covestro oder der Bayer AG im Baykomm jeweils in Leverkusen, bei der Bayer Pharma AG, bei der BASF Coatings, im Alfried-Krupp-Schülerlabor der Universität Bochum und im DLR-Schülerlabor der Technischen Universität Dortmund. Wir wünschen viel Erfolg in der 2. Runde

Der Erdkunde-Projektkurs setzt sich kritisch mit dem Einsatz von Plastik auseinander

Der weltweite Einsatz von Plastik führt zu immer größeren Umweltproblemen. Aus diesem Grunde hat sich unser Erdkunde-Projektkurs an unserer Schule ausführlich mit diesem Problem beschäftigt.

Schauen wir uns doch mal um: Plastik ist überall, nicht nur als Verpackungsmaterial oder in Spielzeugen. Plastik ist längst in unserem Alltag integriert. Die Menge des vorhandenen und immer wieder neu produzierten Materials, aber auch seine lange Haltbarkeit, werden immer mehr zu einem Problem. Es landet oft sogar dort, wo wir es kaum vermuten: auf unseren Tellern. Wie aber wird man das ganze Plastik wieder los? Oder besser noch: wie kann man es vermeiden?

Seit den 1960er Jahren ist die weltweite Plastikproduktion geschätzt von 1,5 Millionen auf 400 Millionen Tonnen pro Jahr gestiegen. Große Mengen davon gelangen in die Umwelt mit unabsehbaren Folgen für Tiere, Pflanzen und Menschen. „Mikroplastik befindet sich überall, an Land, im Wasser und sogar in der Luft“, bestätigen Wissenschaftler. Kunststoffe seien in der Umwelt so allgegenwärtig, dass das 21. Jahrhundert wahrscheinlich als das „Plastik-Zeitalter“ in Erinnerung bleibt.

Weil diese Fakten und dieses drastische Problem uns Sorgen gemacht haben, waren wir am 18.09.20 auf der „Creativa/Fair Friends“ Messe in Dortmund. Wir haben vielfältige Ideen entdeckt, wie Sportkleidung bestehend aus Plastikmüll aus dem Meer, wiederverwendbare Becher aus Holz und vielem mehr. Dennoch sind dies keine Dinge, die jeder von uns im Alltag unbedingt benötigt oder kostengünstig findet. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen am 22.09.20 an unserer Schule Müll aufzusammeln.
Wir waren schockiert darüber, was wir alleine für eine Menge an Müll bei uns auf dem Schulhof gefunden haben, obwohl alle 10 Meter ein Mülleimer vorhanden ist. Wir wissen, dass dies nicht gleich Auswirkungen auf die ganze Welt hat oder das Plastikproblem lösen wird, aber dennoch war dies ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wenn jede/-r Schüler/-In an unserer Schule darauf achtet, seinen/ihren Müll fürsorglich in einem der vorhandenen Mülleimer zu entsorgen, wäre das schon ein riesiger Fortschritt.

Weitere Dinge, die man tun könnte um zu einer der saubereren Umwelt etwas beizutragen, sind beispielsweise den Plastikverbrauch generell zu reduzieren, in dem man auf Einwegplastik verzichtet und stattdessen auf Stofftaschen beim Einkauf und auf wiederbefüllbare Flaschen umsteigt.
Desweiteren sollte man den Müll trennen und Pfandflaschen abgeben und somit verhindern, dass Plastik in die Umwelt gelangt. Vielleicht konnten wir den ein oder anderen ermutigen, mal Müll in seiner Freizeit aufzusammeln oder auf plastikfreie Allternativen umzusteigen.

Veronika Haar & Noley Lausch

THG Dance Crew bei der Westdeutschen Streetdance Meisterschaft

Am Wochenende ging es für die Tanz AG, der „THG Dance Crew“, nach einer langen coronabedingten Pause, endlich wieder auf die Bühne. Mit einem Kaltstart und nur wenigen Proben wurde am Samstag direkt ein wenig Meisterschaftsluft geschnuppert. Nachdem die Gruppe zu Beginn des Jahres noch unbewertet an den Duisburger Tanztagen teilnehmen konnte, kam jetzt mit der Westdeutschen Streetdance Meisterschaft in Wesel  die Konkurrenz und Jurybewertung hinzu. Mit ihrer Choreograph

ie hat die Crew das aktuelle Thema Corona und die unterschiedlichen Haltungen zu den Hygienevorschriften in einem tänzerischen Battle zu Michael Jacksons Musik „Beat it“ ausgetragen und konnte die Jury damit überzeugen. Mit einem 3. Platz in der Kategorie Showcases, einem Pokal und jeder Menge Urkunden im Gepäck ging es am Samstag Abend glücklich und an Erfahrungen reicher  zurück nach Hause. Wir danken für die Ausrichtung der Veranstaltung und sagen: „Stay Safe!“

Erfolgreiche Teilnahme bei dem Wettbewerb „Chemie die stimmt!“

Insgesamt ca. 400 verschiedene Schulen aus ganz Deutschland nahmen im letzten Schuljahr an dem Wettbewerb „Chemie die stimmt!“ des Fördervereins Chemieolympiade e.V. teil. 17 Schüler und Schülerinnen unserer Schule (Jahrgangstufe 9) konnten die erste Runde erfolgreich abschließen und bekamen eine Urkunde mit Zeugnis überreicht. Peter Johannes Markowski aus der 9. Klasse (jetzt EF) hat es in diesem Jahr unter die 30 Besten seiner Jahrgangsstufe aus NRW geschafft und wurde zur 2. Runde an die Universität Münster eingeladen. Coronabedingt musste die Veranstaltung in Münster ausfallen und die Teilnehmer mussten sich in einer weiteren Hausaufgabenrunde beweisen. Auch für diese Runde erhielt Peter Johannes Markowski eine Urkunde.

Seit dem Schuljahr 2016/2017 nimmt unsere Schule am Wettbewerb „Chemie – die stimmt!“ teil. Chemie – die stimmt! bietet jährlich ca. 3800 SchülerInnen der 8. bis 10. Klassenstufen einen Einstieg in die faszinierende Welt der Chemie. Zum Beginn eines Schuljahres lädt die erste Runde mit altersgerechten Aufgabenstellungen zum Knobeln, Recherchieren und Experimentieren ein. Bereits auf der zweiten Ebene, den Landesrunden, können die TeilnehmerInnen andere naturwissenschaftlich interessierte SchülerInnen treffen und einen Einblick in aktuelle Themen der Chemie erhalten.

Wenn ihr auch Lust habt, an diesem Wettbewerb teilzunehmen meldet euch bei Frau Schmidt oder schaut im Internet unter www.chemie-die-stimmt.de.

 

Erfolgreiche Qualitätsanalyse am THG

Im März 2020 fand die Qualitätsanalyse am THG statt. Schulbesuchstage, Unterrichtsbeobachtungen, ein Schulrundgang, Dokumentenanalyse, Interviews und eine Akteneinsicht vor Ort mündeten in einen Abschlussbericht des Ministeriums, der dem THG insgesamt ein sehr erfreuliches Ergebnis bescheinigte und zugleich Impulse für eine Weiterentwicklung gab.

In dem QA-Bericht heißt es (Zitat): „Das Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen ist geprägt von einem Klima des Respekts, der Toleranz und der gegenseitigen Wertschätzung. Alle am Schulleben Beteiligten bestätigten in den Interviews, dass sie sich wahrgenommen und wertgeschätzt fühlen. Die im Schulprogramm und Leitbild des THG verankerten Werte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung werden in vielen Bereichen des Schullebens beispielgebend vorgelebt und Schülerinnen und Schüler erhalten auf vielfältige Weise Möglichkeiten zur Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen. Im Rahmen der Unterrichtsbesuche und der Interviews sowie auf Basis der eingereichten Dokumente wurde deutlich, dass das Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen über ein sehr reichhaltiges unterrichtliches Angebot verfügt, das Schülerinnen und Schülern individuelle Profilbildungen und gezielte individuelle Förderungen ermöglicht. Durch eine strategische Öffnung der Schule nach Außen in Form zahlreicher, fest etablierter Kooperationen mit außerschulischen Partnern erweitert die Schule gezielt ihr umfangreiches Bildungsangebot. Eine konzeptionell verankerte Beratung unterstützt Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten bei Bedarf in Lernangelegenheiten.

Lehrende wie Lernende zeigen ein hohes Maß an Identifikation mit der Schule, das sich in einem großen Engagement und in einem hohen Grad an Partizipation widerspiegelt.“ (Zitat Ende)

Und weiter heißt es in dem Bericht (Zitat): „Im Schulprogramm des Theodor-Heuss-Gymnasiums Hagen entwirft die Schule unter dem Stichwort THGmediA:100 eine Vision für ein mobiles und effizientes digitales Arbeiten für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer. Als zentralen Impuls ermutigt das Team der Qualitätsanalyse die am Schulleben Beteiligten diese gemeinsame Zielsetzung konsequent und systematisch zu verfolgen und dabei insbesondere zu einem gemeinsamen Qualitätsverständnis von lernwirksamem Unterricht unter den Bedingungen digitaler Transformation zu kommen. In der von der Schule bereits eingeführten und in Teilen erprobten Lernplattform „itslearning“ sieht das Team der Qualitätsanalyse große Potentiale zur systematischen Kooperation von Kolleginnen und Kollegen, zur flächendeckenden Etablierung einer geeigneten digitalen Lernumgebung sowie zur gezielten Nutzung als strukturierte Hilfen für den individuellen Lernprozess von Schülerinnen und Schülern. Eine konsequente Weiterentwicklung des Unterrichts unter digitalen Rahmenbedingungen ermöglicht vermehrte Gelegenheiten für ein zunehmend selbstgesteuertes Lernen und einer gesteigerten Verantwortung für den eigenen Lernprozess von Schülerinnen und Schülern. Die systematische und zielorientierte Steuerung dieses unterrichtlichen Entwicklungsvorhabens könnte dabei auf der Ebene des Schulprogramms in Form einer konkreten, „smarten“ Arbeitsplanung erfolgen.“ (Zitat Ende)

Im Zuge der Corona-Pandemie und des daraus resultierenden Distanzunterrichts wurden die vom Ministerium empfohlenen Entwicklungsimpulse – insbesondere in Bezug auf die Lernplattform „itslearning“ und digitale Lernprozesse – bereits erfolgreich umgesetzt.

 

Unterrichten in Corona-Zeiten

 Gemeinsam und mit den richtigen digitalen Hilfen geht es besser

Die Entscheidung der offiziellen Schulschließung ab dem 16. März traf auch das Kollegium des Theodor-Heuss-Gymnasiums zunächst wie ein Schock. Wie soll man Schülerinnen und Schüler unterrichten, die gar nicht da sind? Aber das THG hatte Glück im Unglück, denn es ist schon seit Jahren beim Thema Digitalisierung auf der Überholspur. So ist ein Großteil des Kollegiums an den Umgang mit digitalen Medien im Unterricht gewöhnt, der unkomplizierte Einsatz von Tablets in Verbindung mit Beamern zur Visualisierung ist in weiten Teilen Alltag. Auch die Oberstufenschüler arbeiten seit Jahren jeden Tag mit ihren Tablets.

Letzten Sommer hat das THG dann den nächsten Schritt gewagt, die Einführung der Lernplattform itslearning. Der Tipp für diese Lernplattform kam vom Christian-Rohlfs-Gymnasium, wo die Plattform ebenfalls eingesetzt wird. Dies ist übrigens ein Beispiel für die positive Zusammenarbeit vieler Schulen in Hagen beim Thema Digitalisierung, was leider bei anderen Themen nicht immer so gut funktioniert. Am THG wurde die Lernplattform zunächst für Oberstufenschüler und dann Ende Januar 2020 auch für alle anderen Schüler eingeführt. „Das war hinsichtlich der Schulschließung im März ein Riesen-Glücksfall“, berichtet der Projektleiter Dr. Holger Thurn. Die Lernplattform ermöglicht einen strukturierten Austausch, denn Lehrkräfte können Material und Aufgaben einstellen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse an der Aufgabe hochladen.  Victoria Busch (Klasse 6a) meint dazu: „Mit der Lernplattform itslearning läuft der Distanzunterricht meiner Meinung nach super. Wir haken unsere Aufgaben bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ab oder laden sie hoch. Außerdem können wir unsere Lehrer oder Mitschüler über die Nachrichtenfunktion etwas zu den Aufgaben fragen, wenn wir es nicht verstanden haben.“ Das macht das Leben für alle wesentlich einfacher im Vergleich zum Versenden hunderter einzelner E-Mails.

Zurzeit arbeiten alle 730 Schülerinnen und Schüler und alle aktiven Lehrkräfte am THG regelmäßig mit der Lernplattform. Q2-Schülerin Mailin Mathies ist gerade mitten in der Abiturvorbereitung und meint: „Also ich finde itslearning bei der Abiturvorbereitung insgesamt sehr hilfreich, weil man auf sehr vieles aus dem Unterricht schnell nochmal zugreifen kann.“  Nach den ersten Wochen haben sich vor den Osterferien fast 500 Schülerinnen und Schüler und 45 Lehrkräfte an einer Umfrage beteiligt. Weit mehr als 90 % der Schülerinnen und Schüler und auch der Lehrkräfte beurteilen den Einsatz der Lernplattform als vorteilhaft. Voraussetzung für solche Erfolgszahlen ist der positive Zugang von Schülern, Eltern und Lehrkräften mit dem Ziel, gemeinsam die aktuelle Krise zu bewältigen. Denn natürlich gab es für alle auch Anfangsschwierigkeiten. Aber selbst die Überlastung des Systems in den ersten Tagen nach der Schulschließung führte nicht zu Beschwerdewellen sondern pragmatischen Lösungen. „Nach den Osterferien haben wir schon den nächsten Schritt getan“, sagt Dr. Holger Thurn, „mithilfe einer über die Lernplattform erreichbaren Videochat-Funktion lassen wir unsere Schülerinnen und Schüler jetzt nicht mehr allein zuhause.“ Dazu die Schülerin Victoria Busch: „Neuerdings können wir als Klasse auch mit den Lehrern videochatten, was gut ist, denn die Lehrer können unsere Fragen direkt beantworten oder uns Neues besser beibringen.“ Ein typisches Beispiel für das Unterrichten per Videochat zeigt das obige Bildschirm-Foto.

In überarbeiteter Version ist dieser Beitrag am 23.05.2020 (etwas versteckt) in der Westfalenpost erschienen: zum WP-Artikel.

Nachtrag: Auch von vielen Eltern gibt es sehr positive Rückmeldungen, für die wir uns sehr bedanken. Hier ein Beispiel:
„Wir möchten einfach gerne ein kurzes Feedback aus Elternsicht geben: trotz der außergewöhnlichen Zeit, sind wir schwer beeindruckt, wie gut das digitale Lernen via itslearning läuft. Und auch die Videokonferenzen finden wir großartig.  Vielen Dank an dieser Stelle für Ihr Engagement und das Ihrer Kolleginnen und Kollegen. Wir kennen Eltern anderer Schulen, die sich das auch wünschten.

(Fotos und Text: H. Thurn)

Vier erfolgreiche Teams beim Milchcup in Bochum

Die Bezirksregierungsmeisterschaften des Milchcups standen am Freitag, den 6. März an und es war eine erfolgreiche Fahrt nach Bochum. Alle vier Teams, die in ihren Jahrgängen den ersten Platz im schulinternen Turnier belegten, schlugen sich in Bochum gegen zahlreiche weitere Schulen sehr gut.

Unter der Betreuung von Herrn Fürstenberg, Herrn Borbe und den Sporthelfern Mika und David starteten sowohl die Mädchen der Klassen 5a und 6c als auch die Jungen der Klassen 5b und 6c grandios mit etlichen Siegen. Mit viel Engagement und Kampf kamen alle vier Teams unserer Schule bis ins Halbfinale. Hier endete leider die Siegesserie der 5b-Jungen. Auch das Spiel um Platz 3 endete mit einer Niederlage. Nach einer kurzen Phase der Enttäuschung, durften die übrigen Teams jubeln. Die Mädchen der 5a arbeiteten sich mit einem hart erkämpften Sieg zum Finaleinzug, ehe sie im Endspiel nur knapp mit 2:3 verloren und das Ticket zur Landesmeisterschaft verpassten. Sie landeten auf dem 2. Platz in ihrem Jahrgang.

Weitere Herzschlagmomente gab es in den Endspielen der beiden 6er-Teams der Mädchen und Jungen. Beide lieferten sich knappe Duelle mit ihren Kontrahenten. Trotz knappen Ergebnissen und vielen Emotionen gewannen die Mädchen und Jungen der Klasse 6c und freuen sich nun auf die Landesmeisterschaft in Düsseldorf.

Für das THG spielten: Luca, Leonard, Emre, Robert, Jordi (5a); Jolina, Romy, Antonia, Maya, Sophie (5b); Amina, Selin, Antonella, Fenja, Ceyda(6c); Tristan, Mark, Charis, Anas, Santos (6c)

 

Erneut qualifiziert sich ein THG-Team für „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin

Bei den Landesmeisterschaften setzt sich das Team um Trainer Tobit Schneider durch. Obwohl sie mehrheitlich zu den jüngeren Jahrgängen gehören, dominieren sie.
„Wir haben unsere Chance gewittert und sie dann auch genutzt“, berichtet Tobit Schneider nicht ohne Stolz. Der Lehrer des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) feierte mit den Basketball-Mädchen der Wettkampfklasse (WK) III die Landesmeisterschaft und damit die Qualifikation für die Endrunde in Berlin.

Mit gleich zwei Mannschaften reiste das THG zu den Endrunden an. In der WK II mussten sich die Mädchen der Jahrgänge 2003/2004 im Modus Jeder-gegen-Jeden mit Schulvertretungen aus Oberhausen, Münster, Bad Driburg und Bad Honef beweisen. Mit gerade einmal fünf Spielerinnen traten die Hagenerinnen stark dezimiert an, auch Nationalspielerin Zoe Perlick, sonst Topscorerin der Hagener, musste aussetzen. „Das hat uns natürlich schon sehr stark geschwächt“, resümiert Tobit Schneider.

Ältere Schülerinnen als Coach

Nach drei Stunden Anreise nach Bonn, kamen die THG-Spielerinnen zudem nur schleppend in die Partie und mussten das erste Spiel gegen die Oberhausener-Vertretung mit 19:23 abgeben. Da Tobit Schneider und Kollegin Sandra Walter die zweite Mannschaft betreuten, übernahmen die älteren Schülerinnen Brit Schmidtkunz und Jule Krüsmann das Coaching der WK II. Im zweiten Spiel zeigten die Mädchen dann eine deutliche Leistungssteigerung und siegten gegen Münster mit 35:18. Nach der Mittagspause ging es direkt mit dem nächsten Sieg gegen Bad Driburg weiter, 30:25 konnte sich das THG-Team durchsetzen.

Gegen Gastgeber Bad Honef mussten die Hagenerinnen allerdings der fehlenden Rotation Tribut zollen und unterlagen deutlich mit 18:37. Am Ende reicht es für den dritten Platz in der Gesamtwertung. „Mit dem dezimierten Team ist das eine wirklich gute Leistung gewesen, auf die die Mannschaft mit Recht stolz sein kann“, ist Tobit Schneider zufrieden mit der Leistung seiner älteren Schützlinge.

Fokus auf der WK III

Der Fokus lag aber klar auf der jüngeren Wettkampfklasse III. „In den vergangenen Jahren haben wir zumeist gegen Bad Honef verloren, die sich in diesem Jahr überraschend nicht qualifizieren konnten. Da wussten wir, dass wir nun eine reale Chance haben“, so Schneider zur Konstellation. Doch das THG reiste mit einer äußerst jungen Mannschaft an, von den erlaubten Jahrgängen 2005 bis 2008 waren sechs Mädchen aus dem jungen Jahrgang. „Gerade in dieser Altersklasse bringt das natürlich auch erhebliche Nachteile in der Physis, die Mädchen sind deutlich kleiner als die Gegnerinnen“, kennt Tobit Schneider die vermeintlichen Nachteile.

Doch von diesen ließen sich die Basketballerinnen nicht beeindrucken. Durch ihre technische Stärke und Schnelligkeit waren sie ihren Gegnerinnen deutlich überlegen. Aufgeteilt in zwei Gruppen mit je drei Mannschaften konnte schon das erste Spiel gegen Bad Driburg mit 65:19 gewonnen werden. „Alle Mädchen sind auf ihre Einsatzzeiten gekommen“, freut sich Schneider über den breiten Kader der WK III, der die Kräfte der Mädchen noch schonen konnte. Zwei Mal zehn Minuten wurde gespielt.

Im zweiten Spiel des Tages wurden die THG-Mädchen zuerst von den physisch starken Dorstenerinnen überrumpelt. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Schützlinge von Tobit Schneider und Sandra Walter zurück. Doch über ein schnelles Tempospiel brachten sie sich noch zurück auf die Siegerstraße und konnten das Duell mit 41:31 für sich entscheiden.

Im Finale wieder gegen Dorsten

Damit qualifizierten sie sich als Gruppenerster für die Entscheidungsspiel. Als Zweiter der anderen Gruppe warteten dort die Schülerinnen aus Borken. Diese stellten jedoch auch kein Problem dar, das THG siegte mit 49:25. Im Finale war es nun abermals das Team aus Dorsten, auf welches die Hagenerinnen trafen und auch dieses Mal behielten sie die Oberhand. „Wir waren tiefer besetzt und technisch überlegen“, sah Tobit Schneider seine Mannschaft in der besseren Position, die sich am Ende auch mit 48:16 durchsetzte. „Wir haben sie quasi überrannt, aber auch nie nachgelassen“, ist der Trainer stolz auf sein Team.

Nun geht es vom 3. bis zum 7. Mai nach Berlin zum Finale der Deutschen Meisterschaften der Schulen. „Das ist schon wie ein kleines Olympia“, freut sich Tobit Schneider, der aber auch weiß: „Ab jetzt müssen wir das Training noch einmal intensivieren.“

Linda Sonnenberg, Westfalenpost

Basketball-Schulmeisterschaften 2020: Auch die älteren THG-Mädels triumphieren und ziehen ins Landesfinale ein

Es war ein harter Fight, aber nach fünf Partien und insgesamt 80 Spielminuten waren die sechs angetretenen THG-Mädels glücklich und platt zugleich. Nach dem Einzug der WKIII-Mädchen zog auch die WKII des THGs als Regierungsbezirkssieger ins Landesfinale ein.

Dabei überzeugte die Truppe von Tobit Schneider und Sandra Walter in der Vorrunde auf ganzer Linie. Zunächst ließen sie der Schule aus Geseke keine Chance (29:5), ehe der stärkste Gruppengegner, das Schillergymnasium aus Bochum, mit Tempobasketball in die Schranken verwiesen wurde. Nach einem 40:25-Erfolg stand noch das nicht konkurrenzfähige Team aus Dortmund auf dem Plan. Ein lockerer 53:6-Erfolg, bei dem man in der zweiten Halbzeit gänzlich ohne Gegentreffer blieb, erlaubte die Kräfte ein wenig zu schonen und sich taktisch variabler aufzustellen.

Im Halbfinale wartete mit Freudenberg die Heimmannschaft. Nach den lockeren Vorrundensiegen leisteten sich die Mädels vom Ischeland ihre schwächste Halbzeit. So galt es im zweiten Abschnitt einen knappen Rückstand zu drehen. Entschlossen und mit Selbstvertrauen gelang dies umgehend, sodass letztlich ein ungefährdeter Finaleinzug zu Buche stand (33:21).

Im Finale stand der langjährige Rivale aus Herne gegenüber. Hellwach und mit gutem Zug zum Korb gingen Zoe Perlick und Co. 6:0 in Front, ehe sich eine Partie auf Augenhöhe entwickelte und die Führung häufig wechselte. Erst gegen Ende setzte sich das Team mit dem größeren Vertrauen in ihre Stärken ab und so wandelte das THG ein 16:18 in ein finales 25:18 und sicherte sich einen weiteren schulfreien Tag, an dem ausschließlich der Basketball im Fokus steht.

Es spielten: Carlotta Reif, Zoe Perlick, Jolina dos Santos, Luisa Visarius, Maya Backhove, Lara Langermann

Junge THG-Mädels überlaufen die Konkurrenz

Das blutjunge WKIII-THG-Team zieht mit drei Siegen gegen die durchgehend ältere Konkurrenz ins diesjährige Landesfinale der Basketball-Schulmeisterschaften ein.

Ohne Altjahrgänge angetreten ging es zunächst in einer Dreiergruppe gegen die Vertretungen aus Bochum und Wilnsdorf. Gleich zum Auftakt ging es vorentscheidend gegen den stärkeren Gegner aus Bochum. Körperlich hoffnungslos unterlegen spielten die acht Mädels ihre Stärken Schnelligkeit und Spielverständnis aus. Ein großer Wermutstropfen war das verletzungsbedingte Ausscheiden von Greta Ohrmann. Zur Halbzeit stand es nach überzeugender Vorstellung 23:7, sodass auch bereits zu diesem Zeitpunkt rotiert werden konnte. Nach dem 35:17-Erfolg stand unmittelbar die zweite Begegnung auf dem Plan. Wilnsdorf entpuppte sich erwartungsgemäß als kleine Hürde. Die Spielanteile wurden gleichmäßig verteilt, ohne dass der Sieg in Gefahr geraten sollte. Mit 60:14 ging es in eine Spielpause und damit abschließend ins Finale.

Im Finale standen die Mädels vom Ischeland den langen Dortmunderinnen gegenüber, die sich nach einer hauchdünnen Niederlage gegen Herne und einem Sieg gegen Soest knapp im Dreiervergleich in ihrer Gruppe durchsetzen konnten. Angeführt von Marija Ilić und Nina Wisniewski war der Offensivwirbel aus Dortmunder Sicht kaum zu stoppen. Auf der anderen Seite war Dortmund über die lange Garde schwierig zu verteidigen. Doch wussten die THG-Mädels das Tempo hoch zu halten und zogen somit dem Gegner den Zahn. Foulbedingt musste sogar das Team aus der Nachbarstadt das Spiel zu viert beenden. Mit einem letztlich ungefährdeten 56:40-Sieg feierte das Team von Tobit Schneider und Sandra Walter den Einzug ins Landesfinale von Jugend trainiert für Olympia.

Für das THG spielten: Nina Wisniewski, Hannah Abramowski, Stina Oberhag, Marija Ilić, Greta Ohrmann, Anna Mia Meierling, Enie Springer und Ceyda Degerli.