Krisenteam

Grundsatz des Konzeptes Krisenteam

An erster Stelle stand die Bitte der Polizei, an jeder Schule feste Kontaktpersonen für die Zusammenarbeit zu benennen. Daraus ergab sich mit der Einführung der Krisenpläne (orangefarbener Ordner) die Forderung, ein Kriseninterventionsteam (Krisenteam) zu etablieren. Das Ziel ist die Schaffung und Bewahrung einer möglichst sicheren Schule, in der sich alle Beteiligten wohlfühlen können.

Durchführung des Konzeptes

Das Krisenteam setzt sich seit einigen Jahren aus den zwei Lehrern Frau Kuhn und Herrn Birkenshaw sowie der Elternvertreterin Frau Richter zusammen. Es tagt mindestens einmal pro Woche, um sich mit akuten Fällen (hauptsächlich Mobbingfälle) zu beschäftigen. Die Anregungen zur Intervention werden sowohl von Lehrern als auch von Schülern oder Eltern an das Krisenteam herangetragen. Im Laufe der Jahre hat sich folgender Aufgabenkatalog ergeben:

  • Insbesondere Fälle von Mobbing werden durch geschulte Mitglieder des Teams mit folgenden Methoden durchgeführt: No-Blame-Approach (Jahrgangsstufen 5-6), das Gegen-Gewalt-Konzept (Sekundarstufe I) und die Farsta-Methode (Oberstufe). Des Weiteren wurde ein Mobbing-Theaterstück für die Jahrgangsstufen 8 und 9 angeboten. Um Mobbing am THG vorzubeugen, nehmen die Jahrgangsstufen 5-7 einmalig an einem Mobbingpräventionsprogramm teil, bei dem Mitglieder des Teams die Schülerinnen und Schüler bezüglich der Thematik sensibilisieren.
  • Das Krisenteam bietet jeden Dienstag in der 5. und 6. Stunde in Raum E01 eine Sprechstunde für Schüler(innen), Eltern und Lehrer(innen) an! In der Sprechstunde werden den Schulalltag und die Personen betreffende Probleme besprochen.
  • Anweisungen für das Verhalten in einer Amok-Situation – die Mitglieder des Krisenteams wurden für Amoksituationen („School-Shootings“) geschult und informieren alle am Schulalltag Beteiligten zu Beginn des Schuljahres über das Verhalten im Ernstfall. Die Anweisungen beziehen sich auf das Verhalten, Überprüfen von Informationen und das Herrichten des Klassenraumes für den Ernstfall.
  • Vermittlung von externer Hilfe für Eltern und Schüler. Bei akuten Problemen (Suizidgefahr) kann das entsprechend ausgebildete Team die Situation einschätzen und die Netzwerkpartner benachrichtigen.
  • Vernetzung: Im Laufe der Jahre hat das Krisenteam THG ein Netzwerk von Kooperationspartnern aufgebaut: Jucops Hagen, Polizei Hagen, Projekt „Kurve kriegen“, Schulpsychologischer Dienst, Jugendamt Hagen usw.

Krisenteam: Herr Birkenshaw (Lehrer), Frau Kuhn (Lehrerin), Frau Richter (Elternvertreterin), Frau Lanvermann (im Ehrenamt tätig)

Das Krisenteam ist über das Sekretariat (02331 981890), die Sprechstunde am Mittwoch sowie  thg.krisenteam@thg-hagen.info erreichbar.