Das THG macht sich wieder auf nach Namibia

Globale Partnerschaft zwischen dem Theodor-Heuss-Gymnasium und namibischen Schulen lebt trotz schwierigen Coronazeiten 

Januar 2020 – der letzte Besuch an der St. Barnabas Primary School- der neue Korb im Hintergrund 

Seit 2012 besuchen sich das Privat Windhoek Gymnasium aus Namibia sowie das Theodor-Heuss-Gymnasium im jährlichen Wechsel. 2014 konnte neben der Austauschschule noch eine Förderschule im Windhoeker Township Katutura gewonnen werden, die durch die Schul-AG-Arbeit seither unterstützt wird. Am Dienstag fährt eine THG-Equipe zum sechsten Mal auf die Südhalbkugel. 

Letztmalig allerdings war das THG mit einer Schülergruppe Anfang 2020 im über 8000 km entfernten Wüstenstaat im Süden Afrikas. Zu der Zeit war das Coronavirus aus Wohan schon in Umlauf gebracht. Anschließende Reisewarnungen und Lockdowns machten den Gegenbesuch ein Jahr später sowie den Besuch einer neuen Schülergruppe im Folgejahr unmöglich, wie unverantwortlich. Es blieb in erster Linie beim digitalen Austausch der verantwortlichen Lehrkräfte. So wurde über Schicksalsschläge berichtet und natürlich auch über unterschiedliche Strategien im Umgang mit dem Virus. 

Die 14 AG-SchülerInnen, denen die Reise 2022 noch verwehrt blieb, nutzten die Zeit, hielten Referate über das Land und engagierten sich, wie zum Beispiel beim Phoenix-Halbzeitevent „Körbe für Namibia“ und sammelten für die St. Barnabas Primary School, der Förderschule, Spenden. Seit 2014 besucht die THG-Gruppe die Schule aus dem Township und verlebt eins, zwei gemeinsame aktive Tage mit den GrundschülerInnen. Zusätzlich konnte in der Vergangenheit durch die Spendengelder der heimischen Sponsoren bereits eine kleine überdachte Schulcafeteria, Sportequipment sowie eines Basketballanlage für die Kinder errichtet werden. 

Körbe für Namibia am 11.12.2022

Während sich die Lehrer der Förderschule in diesem Jahr über einen neuen Schulkopierer freuen dürfen, werden die THG-SchülerInnen zusätzlich die Kinder mit 100 mit Schreibmaterialien gefüllten Rucksäcken beglücken. So fehlt es den Kindern aus dem Township, gerade mit und nach Corona, an essentiellem. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an den Hauptsponsor Edelstähle Vogelsang um Inhaber Hans Tölle. 

Am Dienstag ist es nach drei Jahren soweit. Die 14 SchülerInnen sowie die Betreuer Nicola Regener, Bodo Sonnenschein und Tobit Schneider machen sich mit einem Nachtflug aus Frankfurt auf den Weg in die Hauptstadt Namibias. Nach Zeiten wie das Homeschooling ist die Wertschätzung für die Möglichkeit dieser Reise noch einmal gestiegen. Die Hagener SchülerInnen sind zudem gespannt auf die Familien und deren Bräuche und Hobbies, an denen sie dann auch teilnehmen werden, aber auch auf die für uns so fremdartige  Flora und Fauna in der Sonne Afrikas. 

Körbe für Namibia

Ein Treffer für den guten Zweck- dafür steht die Aktion ,,Körbe für Namibia“ des Theodor –Heuss-Gymnasiums in Kooperation mit Phoenix Hagen.

In der Halbzeitpause des anstehenden Bundesligaspiels zwischen Phoenix und den Karlsruhe Lions am 11.12.22 haben Teilnehmer*innen der Basketball AG des THGs die Chance, durch ihr Können die namibische St. Barnabas Primary School zu unterstützen.

Im Korblegerkreisel versuchen die Schüler*innen in der verfügbaren Zeit so viele Körbe wie möglich zu erzielen. Denn für jeden Treffer spendet der Sponsor Vogelsang Edelstähle einen festen Geldbetrag, welcher der Partnerschule des THGs, der St. Barnabas Primary School zugutekommen wird. Sponsor und Inhaber von Vogelsang Edelstähle Hans Tölle unterstützt das Event gern: „Wer Namibia einmal besucht hat, die Herzlichkeit der Menschen dort erleben durfte, dem ist es ein Bedürfnis, die Jugend dieses Landes zu unterstützen.“

Schon in der Vergangenheit konnte durch diese Aktion einiges an den Umständen der Grundschule im namibischen Township Katutura geändert werden. Als ,,Körbe für Namibia“ 2015 das erste Mal stattfand, ermöglichten die Einnahmen den Bau einer Küche mit überdachten Sitzmöglichkeiten für die Schüler*innen. Seitdem kann die Schule den Kindern eine warme Mahlzeit am Tag anbieten, die nicht mehr am Boden, sondern an einem geschützten Ort eingenommen werden kann.

Inzwischen wurde die Aktion 2018 ein weiteres Mal erfolgreich durchgeführt. So verfügt die St. Barnabas Primary School mittlerweile über einen Sportplatz mit Basketballkorb und Sportequipment, dass die Schüler*innen der ehemaligen ,,Namibia AG“ persönlich überreichen konnten. Auch dieses Jahr sollen die erworbenen Gelder in ein soziales Projekt der Partnerschule fließen, an dem die Mitglieder der derzeitigen ,,Namibia AG 22/23“ durch eine Reise in das Land im Januar 2023 aktiv mitwirken werden.

Neben dem Korblegerkreisel wird es zudem eine Tombola geben, bei der alle Zuschauer*innen teilnehmen und von Basketfactory und Phoenix gesponserte tolle Preise bis hin zu VIP-Tickets gewinnen können. Auch dieser Erlös fließt in die Förderung der Partnerschule. Während des gesamten Spiels besteht zudem die Möglichkeit selbst zu spenden und von AG-Teilnehmer*innen mehr über die Schulpartnerschaft und Umsetzung der Projekte zu erfahren.

Zuschauer*innen können sich also nicht nur auf ein fesselndes Basketballspiel freuen, sondern auch auf eine Pause voller Spannung und die Möglichkeit, selbst zur Unterstützung der St. Barnabas Primary School beizutragen.

Grußwort zum 10-jährigen Jubiläum des Theodor-Heuss-Gymnasiums Hagen als Kooperationsschule der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW)

28. November 2022

Es ist mir als Ko-Vorsitzenden der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) eine Freude, dem Theodor-Heuss-Gymnasiums Hagen, seinen aktiven SchülerInnen und LehrerInnen zum 10-jährigen Jubiläum als VDW-Kooperationsschule gratulieren zu können.

Es ist angesichts vieler krisenhafter Entwicklungen offensichtlich, dass Sie, die junge Generation, sich mit den komplexen Fragen für eine künftige verantwortliche Weltgestaltung auseinandersetzen müssen, geht es doch um die Sicherung Ihrer eigenen Zukunft. Sich alleine auf die Stärke des Rechts, die Weisheit der Staaten und öffentliche Proteste zu verlassen, genügt heute nicht. Die künftigen globalen Herausforderungen, sei es der zu kontrollierende Klimawandel oder die nukleare Bedrohung, oder auch die Energie- und Ernährungs-problematik brauchen mehr gesellschaftliches, politisches und wissenschaftliches Engagement. Das Erkennen dieser Zusammenhänge beginnt in der Schule und fast alle Fächer können hier einen Beitrag leisten.

Ich bewundere den Weitblick und das Interesse des THG und der Gründungsväter und -mütter dieses Projektes, den Schritt für interdisziplinäre Lehrangebote bereits vor zwanzig Jahren initiiert zu haben. Ich wäre froh gewesen, wenn meine Schule dies in den 1970er Jahren getan hätte. Ein besonderes Lob gilt hier Klaudius Gansczyk, aber auch allen anderen LehrerInnen und SchülerInnen, die in den folgenden Jahren und an den Aktivitäten in Zusammenarbeit mit der VDW teilgenommen haben. Die Zahl der Zukunftsveranstaltungen, Vorträge und Debatten ist eindrucksvoll.  In der Schule sollen wir ja für das Leben lernen, aber das Speichern von Wissen und das bloße Erlernen nur instrumenteller Fähigkeiten alleine genügt heute nicht mehr.

In der VDW vernetzen sich WissenschaftlerInnen aus allen Disziplinen, um Themen zur Verantwortung der Wissenschaft zu diskutieren, die Auswirkungen ihrer Arbeiten auf Natur und Gesellschaft zu studieren und Wege aus der Gefahr zu suchen.  Wissenschaftliche Erkenntnisse und ihre Konsequenzen müssen genau verstanden werden, falschen Tatsachen muss entgegengetreten werden und die Probleme, die sich aus der Entwicklung von Wissenschaft und Technik ergeben, genau identifiziert werden. Diese Erkenntnisse in einen Schulbetrieb einbringen zu können, ist für WissenschaftlerInnen eine Herausforderung und ein Privileg.

Eines der globalen Probleme ist die nukleare Bedrohung, mit der sich die VDW als deutsche Sektion der „Pugwash Conferences on Science and World Affairs“ lange beschäftigt hat.  Im Jahre 1957 haben bedeutende Wissenschaftler wie Otto Hahn oder Werner Heisenberg sich gegen die atomare Bewaffnung der Bundeswehr ausgesprochen und einige haben daraufhin die VDW gegründet. Es bleibt festzuhalten: Die nukleare Technologie und die hohen Nukleararsenale sind auch heute noch die einzige Technologie, die den Planeten in seiner modernen Form in 24 Stunden zerstören kann. 1995 hat Pugwash, benannt nach dem ersten Treffen in einem kleinen Fischerdorf in Neuschottland/Kanada und ihr Gründer Joseph Rotblat den Friedensnobelpreis erhalten „für ihre Anstrengungen zur Verringerung des Anteils, den die Nuklearwaffen in der internationalen Politik einnahmen, und längerfristig zur Eliminierung solcher Waffen“. Die erreichten Fortschritte sind leider rückläufig. Der Ukraine-Krieg zeigt nachdrücklich das hohe Eskalationspotenzial von Kriegen auf.  Der russische Präsident hat durch verantwortungslose Drohungen einen Atomwaffeneinsatz wieder ins Spiel gebracht. Nur durch ein Verbot eines atomaren Ersteinsatzes, weitere Abrüstungsschritte und letztlich durch die Abschaffung der Nuklearwaffen selbst wird die Menschheit sicher vor einem Atomkrieg sein. Alleine dagegen zu protestieren, reicht aber nicht. Die VDW hat mit einer neuerlichen Stellungnahme verstärkte diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges gefordert sowie die Wiederaufnahme des Abrüstungsdialogs zwischen den USA und Russland.

Das am 9. Juli 1955 veröffentlichte Manifest von Bertrand Russell und Albert Einstein warnte früh vor einer nuklearen Katastrophe. Das folgende Wettrüsten konnte nur mit Mühe und nach gefährlichen Krisen sehr spät eingefangen werden. Die Lektionen des Kalten Krieges sind weitgehend vergessen. Heute stehen wir vor einem neuen gefährlichen Rüstungswettlauf zwischen den USA, China und Russland. Hier die technischen und politischen Hintergründe zu verstehen ist wesentlich, auch für Lehrer und Schüler. Eine Tagung in Tutzing Anfang des nächsten Jahres wird sich der ganzen Komplexität dieser Situation widmen.

Neue hohe Militärinvestitionen werden dazu führen, dass an anderer Stelle, so bei der Bekämpfung des Klimawandels, fehlen.  Der Ukraine-Krieg macht ein großes Risikopotenzial auf verschiedenen Ebenen deutlich: global in Bezug auf die Debatte um die künftige Weltordnung, die Lebensmittelversorgung und die Klimapolitik; regional in Bezug auf die künftige europäische Sicherheits- und Friedensordnung.

Nur wenn die Staaten verstehen, dass es beim Klimawandel nicht um „unser Land zuerst“ gehen kann, sondern alle zusammenarbeiten müssen, können die Ziele der Emissionsreduktion erreicht werden. Das gilt ganz besonders für die Staaten mit der höchsten CO2 Emission, wie USA, China und Indien. Und hier liegt auch das Problem, warum den vielen Worten zurzeit keine effektiven Taten folgen.  Europa könnte jedoch das Wissen um seine Möglichkeiten der Reduktion der CO2-Emission konsequent umsetzen und die Länder unterstützen, die unter den Folgen des Klimawandels besonders leiden. Sie sehen: viele wichtigen Themenfelder und Handlungsansätze für Ihr Mitdenken und künftiges Engagement sind vorhanden.

Ich wünsche den weiteren Aktivitäten des THG und ihren aktiven Protagonisten alles Gute bei ihren zukünftigen Initiativen. Die VDW ist gerne bereit, hier aktiv durch Vorträge und Veranstaltungen mitzuhelfen.

Lassen Sie mich mit dem Leitspruch des Russell-Einstein-Manifestes enden, das zugleich einen guten persönlichen, ethischen Ratschlag enthält: „Remember your Humanity and forget the Rest“.

Götz Neuneck

Tag der offenen Tür am Theodor-Heuss Gymnasium

Am 19.11.2022 startete am Theodor-Heuss Gymnasium der Tag der offenen Tür. Zahlreiche interessierte Grundschüler waren gekommen, um das Hagener Gymnasium zu erkunden und kennenzulernen. Schulleiter Dr. Hermann Kruse begrüßte die Kinder mit ihren Familien in der Aula unserer Schule. Der Unterstufenchor unter der Leitung von Musiklehrer Georg Klopf hieß die Besucher musikalisch willkommen. Im Anschluss stellte sich die erweiterte Schulleitung mit Unterstufenkoordination, Mittel- und Oberstufenkoordination vor. Für Stimmung sorgten unsere Tänzerinnen des Team Lawan, die mit einer großartigen Tanzeinlage die Aula in Begeisterung versetzte.

Der Unterstufenchor unter der Leitung von Georg Klopf
Schulleiter Dr. Hermann Kruse und Stellvertreter Thorsten Paul öffneten die Türen am THG

Im Anschluss gab es viel zu entdecken: neben Führungen durch die Schule konnten die Kinder in allen Fachschaften an zahlreichen Aktionen teilnehmen. Es gab viel zu bestaunen, zu experimentieren und zu entdecken. Kulinarisch verwöhnt wurden die Besucher unter anderem durch den Förderverein des Theodor-Heuss Gymnasiums, den FoodLovers und den Abiturientinnen und Abiturienten.

Die FoodLovers verwöhnten die Besucher mit selbstgemachter Winterlimonade und Lauchkuchen

Im Innenhof gab es unter der Leitung des Team Lawan einen Flashmob, an dem begeisterte kleine Tänzerinnen und Tänzer teilnahmen. An den Lerninseln im Hauptgebäude stellten sich alle Fächer mit zahlreichen Aktivitäten vor. Die Fachschaft Sport stellte sich als Partnerschule des Leistungssports NRW vor, Physik und Chemie versetzte die kleinen Gäste mit zahlreichen Experimenten ins Staunen, in den sprachlichen Fächern stellten die Kinder ihre Kenntnisse aus der Grundschule unter Beweis und lernten die Fächer Latein und Französisch kennen, im Fach Geschichte konnte man seinen Namen in Hieroglyphen schreiben und in Erdkunde konnte man sich den unvorstellbar weiten Weg einer Jeanshose ansehen. Alle Fächer, unter anderem Musik, Kunst, Mathematik, Biologie, Philosophie, Religion und Politik begeisterten mit tollen Mitmachaktionen und präsentierten ihre Fächer zum Anfassen. Auch das Schullandheim Burg Waldmannshausen war vor Ort und stellte das Landheim vor. Insgesamt war es ein sehr gelungener Tag. Wir bedanken uns bei allen kleinen und großen Besuchern, bei allen Mitwirkenden und Helfern und bei allen Kolleginnen und Kollegen, die diesen Tag zu einem tollen Erlebnis gemacht haben!

Einige Impressionen

THG und TSV Hagen starten Tischtennis-Kooperation

Seit 15 Jahren ist die Teilnahme am Milchcup, einem NRW-weiten Tischtennis-Rundlauf-Wettbewerb mit finalem Landesturnier in Düsseldorf, für die Klassen 5 und 6 am Theodor-Heuss-Gymnasium etabliert.

 Dazu richtet die Sportfachschaft jährlich ein schulinternes Qualifikationsturnier mit 160 Schülern und Schülerinnen der Erprobungsstufe aus. Zuletzt spielten die tischtennisbegeisterten Kinder am Tag vor den Herbstferien in der Krollmann Arena um den Schultitel und die Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft am 17. November in Dortmund.

Mit dabei war Mike Rybinski, Jugend-Trainer beim TSV Hagen. Er nutzte das Sport-Event zur Nachwuchssichtung für eine leistungsorientierte Tischtennis-AG in Kooperation mit dem ausrichtenden Gymnasium.

Diese Woche ist die AG nun an den Start gegangen, zehn 5.-Klässler trainieren fortan ein Mal wöchentlich in der Mittagspause des Ganztagsgymnasiums in der Krollmann Arena unter professioneller Anleitung. Das THG schreibt sich die Förderung von Leistungssportlern seit Jahrzehnten auf die Fahne „und wenn wir hier noch Vereinsnachwuchs generieren, sprich die Kids in unseren Verein überführen können, haben wir eine Win-Win-Situation“, so der TSV-Trainer. Ein Vorgespräch zur Anbahnung der Kooperation hatte schon während der Pandemie stattgefunden und zwischenzeitlich wurden 4 brandneue Indoor Tischtennisplatten, u.a. finanziert vom Förderverein der Schule, angeschafft. 

„Tischtennis ist bei uns im Sport-Lehrplan der Jahrgangsstufen 5 und 6 fest verankert und die jungen Schülerinnen und Schüler sind heiß auf den Sport. Dies wird nicht nur beim jährlichen Tischtennisturnier deutlich, sondern auch in jeder Mittagspause, wenn ca. 40 Kinder das Foyer der Krollmann Arena stürmen, um unter Betreuung der THG-Sporthelfer Tischtennis zu zocken“, fügt Sandra Walter, Fachvorsitzende Sport und Koordinatorin für Individuelle Förderung, hinzu.

Sandra Walter / 3.11.2022

Theodor-Heuss-Gymnasium dominiert Basketball und Fußball auf Stadtebene

Wieder einmal hat das THG seine Vormachtstellung im Schulbasketball und -fußball unter Beweis gestellt und seinem Titel „Partnerschule des Leistungssports“ die Ehre erwiesen.

Bei den Basketball Stadtmeisterschaften am Freitag siegten beide WK III Teams des THGs überlegen, die älteren Mädchen gar kampflos. Innerstädtisch gibt es hier noch nicht einmal eine Konkurrenz.

Mit dem Jungen Team ist das erklärte Ziel die Landesmeisterschaft, um dort das Ticket zum Bundesfinale in Berlin zu lösen.  Nach der bitteren Niederlage gegen Münster im letzten Jahr ist da noch eine Rechnung offen. Hierzu hat das Theodor-Heuss-Gymnasium sich für 2023 als Ausrichter beworben. „Vor heimischem Publikum in der Krollmann Arena das Landesfinale zu gewinnen, ist dieses Jahr unser Traum“, erklärt Sandra Walter, die mit Tobit Schneider und Fabian Köppen als Trainer der Teams fungiert. Zunächst aber steht für alle Teams die 1. Runde der Regierungsbezirksmeisterschaften Ende November mit Heimvorteil in Hagen an.

Das Jungen WK III Team um Dusan Ilic (WBV-Kader) siegte in einem kleinen Turnier gegen das Fichte-Gymnasium 91:10 und gegen die Hildegardis-Schule 59:24. Das Mädchen WK III Team um Enie Springer und Hannah Abramowski (beide WBV-Auswahl) gewann in einem angesetzten Spiel gegen die Hildegardis-Schule mit 75:36.

Die Fußballer der Wettkampfgruppe 3 (Jahrgang 2009-2011) spielten am 27. Oktober um die Stadtmeisterschaft und machten es dabei nach 2 gewonnenen Vorrundenspielen gegen das Fichte-Gymnasium (11:0) und die Fritz-Steinhoff-Gesamtschule (3:1) im Endspiel sehr spannend. Nach dem erlösenden 1:1 Ausgleich kurz vor Spielende ging es in die Verlängerung, in der den Jungs dann durch einen herrlichen Sololauf der entscheidende Treffer gegen das Gymnasium Hohenlimburg gelang.
Daher geht es nun im Frühjahr weiter zur Regierungsbezirksmeisterschaft.

Der Fußball-Nachwuchs der Wettkampfgruppe 4 (Jahrgang 2011-2013), sogar schon mit Talenten der 5. Klassen am Start, haben am 20. Oktober souverän die Stadtmeisterschaft gewonnen und dabei sogar gegen eine Mannschaft gewonnen, die durch ein Missverständnis mit dem älteren Jahrgang 2010 gespielt hat! Die THG-Jungs siegten 2:1 gegen das Gymnasium Hohenlimburg und 5:0 gegen die Gesamtschule Haspe.

Iron Man Raphael Gösmann vom THG ist auf Hawaii

Raphael Gösmann, Lehrer für Sport und Geschichte am THG Hagen und zugleich Triathlon-Ausnahmetalent, nimmt in diesem Jahr am legendären IRON MAN auf Hawaii teil. Die Lokalzeit Dortmund fertigte in diesem Zusammenhang ein Portrait an, welches wir mit freundlicher Genehmigung des WDR auch über unsere Kanäle ausstrahlen dürfen. Der Wettkampf findet am 08. Oktober 2022 statt. Das THG drückt die Daumen!

White Horse Theatre am THG

Am 05.09.22 gastierten die Schauspieler des britischen „White Horse Theatre“ am THG und präsentierten für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I zwei spannende und unterhaltsame Theaterstücke.

In der THG-Aula konnten zunächst die Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 und 6 das Stück „The Empty Chair“ bestaunen, bevor die Klassen 7-9 aufmerksam den „Two Gentlemen“ in ein Setting folgten, welches auch von Shakespeare hätte stammen können – Beziehungsgeflechte, Liebe, Verrat und Verwirrung wurden vom Ensemble mit echten Shakespeare-Zitaten gespickt und gaben einen realistischen Einblick, wie Aufführungen zu Zeiten des großen Playwrights gewesen sein müssen.

Die Aufführung von „Two Gentlemen“ zog die Schülerinnen und Schüler in ihren Bann.

Im Anschluss an die Aufführungen standen die Schauspieler aus London und Edinburgh den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort auf alle ihre Fragen.

Ein gelungener Abstecher in die Welt des Theaters!

Herzlich Willkommen am THG, liebe Fünftklässler*innen!

Voller Vorfreude, Neugierde und sicher auch einem Hauch Nervosität haben 118 neue THG-Schüler*innen am Donnerstag, den 11.08.2022 bei ihrer Einschulung endlich ihren offiziellen Start am THG einläuten und feiern können.

Nach einem freiwilligen ökumenischen Gottesdienst in der Markuskirche, welchen unsere Religionslehrerinnen Frau Kuhn, Frau Späth und Frau Brinkmann, tatkräftig unterstützt durch Schüler*innen ihrer Religionskurse, organisiert und durchgeführt haben und welcher durch unseren Schulleiter Herr Dr. Kruse an der Orgel musikalisch begleitet wurde, stand die feierliche Begrüßung in der THG-Aula an.

Hier sorgten die durch den Förderverein finanzierten und professionell angefertigten THG-Jahrgangsshirts, versehen mit einem coolen THG-Logo sowie dem Namen der jeweiligen Schüler*in nicht nur für eine schnelle Platzzuweisung, sondern vor allem für eine erste schöne Überraschung und viel Freude seitens unserer neuen 5er. Nach der einprägsamen Begrüßungsrede unseres Schulleiters Herr Dr. Kruse ging es für die Kinder auch schon los in ihre neuen Klassen und ein aufregender Tag nahm seinen Lauf: genaueres Kennenlernen der Mitschüler*innen, Klassenlehrer*innen sowie der Pat*innen, Erkunden des Schulgeländes, Vertrautmachen mit dem neuen Stundenplan und den vielen, zum Teil neuen Unterrichtsfächern und viel Spaß und Freude standen auf dem Programm.

Nachdem die Schulgemeinschaft sich schon bereits lange zuvor auf die neuen THG 5er freuen durfte, haben diese selbst auch bei diversen Rallyes über das Schulgelände, Gewusel in den Fluren, aber auch bei dem aufmerksamen Aufnehmen der vielen neuen Informationen gezeigt, welche Bereicherung sie für das Schulleben am THG sind und sein werden. Wir wünschen euch allen ein gutes Ankommen und eine lehrreiche, erfolgreiche und freudige Zeit am Theodor-Heuss-Gymnasium.

Zeitreise ins alte Rom

Salvete!
Die Lateinkurse der Jahrgangsstufe 8 unternahmen in diesem Jahr eine kurze Reise in die Zeit der Römer. Ziel war Augusta Treverorum, das heute Trier genannt wird. Bei einer Toga-Führung erkundeten die Jugendlichen die Stadt des römischen Kaisers Konstantin. So besuchten sie die berühmte Porta Nigra, den Dom sowie die Basilica. Hier waren alle über die noch gut erhaltene Baukunst vergangener Tage so beeindruckt, dass einige der Orte beim späteren Flanieren in der Stadt erneut aufgesucht wurden. Ebenso erhielten die modernen Reisenden in den Kaiserthermen einen Einblick in die römische High Society.
Nach Übernachtung in der Jugendherberge Trier und einem kurzen Fußmarsch entlang der Mosella bestand am zweiten Tag die Gelegenheit, die überragende Akustik im Amphitheater zu erproben bzw. einen kleinen Gladiatorenkampf zu inszenieren. Insgesamt ein gelungener Ausflug!