Leistungskurs Geschichte gedenkt der Opfer der Pogromnacht im November 1938

Der Leistungskurs Geschichte der Jahrgangsstufe Q2 hat am Montagabend, 09. November 2020 gemeinsam mit Lehrerin Angelina Hartmann dem Novemberpogrom von 1938 gedacht. Gemeinsam gingen sie in einer kleinen Gruppe durch Hagen, putzten Stolpersteine, zündeten Kerzen an und legten weiße Rosen zur Erinnerung an die Opfer der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 auf die Stolpersteine.

Der Erdkunde-Projektkurs setzt sich kritisch mit dem Einsatz von Plastik auseinander

Der weltweite Einsatz von Plastik führt zu immer größeren Umweltproblemen. Aus diesem Grunde hat sich unser Erdkunde-Projektkurs an unserer Schule ausführlich mit diesem Problem beschäftigt.

Schauen wir uns doch mal um: Plastik ist überall, nicht nur als Verpackungsmaterial oder in Spielzeugen. Plastik ist längst in unserem Alltag integriert. Die Menge des vorhandenen und immer wieder neu produzierten Materials, aber auch seine lange Haltbarkeit, werden immer mehr zu einem Problem. Es landet oft sogar dort, wo wir es kaum vermuten: auf unseren Tellern. Wie aber wird man das ganze Plastik wieder los? Oder besser noch: wie kann man es vermeiden?

Seit den 1960er Jahren ist die weltweite Plastikproduktion geschätzt von 1,5 Millionen auf 400 Millionen Tonnen pro Jahr gestiegen. Große Mengen davon gelangen in die Umwelt mit unabsehbaren Folgen für Tiere, Pflanzen und Menschen. „Mikroplastik befindet sich überall, an Land, im Wasser und sogar in der Luft“, bestätigen Wissenschaftler. Kunststoffe seien in der Umwelt so allgegenwärtig, dass das 21. Jahrhundert wahrscheinlich als das „Plastik-Zeitalter“ in Erinnerung bleibt.

Weil diese Fakten und dieses drastische Problem uns Sorgen gemacht haben, waren wir am 18.09.20 auf der „Creativa/Fair Friends“ Messe in Dortmund. Wir haben vielfältige Ideen entdeckt, wie Sportkleidung bestehend aus Plastikmüll aus dem Meer, wiederverwendbare Becher aus Holz und vielem mehr. Dennoch sind dies keine Dinge, die jeder von uns im Alltag unbedingt benötigt oder kostengünstig findet. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen am 22.09.20 an unserer Schule Müll aufzusammeln.
Wir waren schockiert darüber, was wir alleine für eine Menge an Müll bei uns auf dem Schulhof gefunden haben, obwohl alle 10 Meter ein Mülleimer vorhanden ist. Wir wissen, dass dies nicht gleich Auswirkungen auf die ganze Welt hat oder das Plastikproblem lösen wird, aber dennoch war dies ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wenn jede/-r Schüler/-In an unserer Schule darauf achtet, seinen/ihren Müll fürsorglich in einem der vorhandenen Mülleimer zu entsorgen, wäre das schon ein riesiger Fortschritt.

Weitere Dinge, die man tun könnte um zu einer der saubereren Umwelt etwas beizutragen, sind beispielsweise den Plastikverbrauch generell zu reduzieren, in dem man auf Einwegplastik verzichtet und stattdessen auf Stofftaschen beim Einkauf und auf wiederbefüllbare Flaschen umsteigt.
Desweiteren sollte man den Müll trennen und Pfandflaschen abgeben und somit verhindern, dass Plastik in die Umwelt gelangt. Vielleicht konnten wir den ein oder anderen ermutigen, mal Müll in seiner Freizeit aufzusammeln oder auf plastikfreie Allternativen umzusteigen.

Veronika Haar & Noley Lausch

Wahlrecht ab Geburt? – Die Jahrgangsstufe 9 diskutiert im Landtag

Am 4. März 2020 hat die Jahrgangsstufe 9 den Landtag in Düsseldorf besucht. Nachdem die Sicherheitskontrolle von allen SchülerInnen und LehrerInnen erfolgreich gemeistert wurde, wartete der erste Programmpunkt: das Frühstück in der Cafeteria des Landtags inklusive Ausblick auf den Rhein.
Anschließend ging es für die Gruppe direkt in das Herzstück des Landtags: den Plenarsaal. Auf den Sitzplätzen von Armin Laschet oder André Kuper konnte man sich fühlen wie die Abgeordneten und erwarb einen Eindruck von der Arbeit unserer Volksvertreter. Gekrönt wurde der Besuch durch die Debatte, die an den Ablauf einer echten Landtagsdebatte angelehnt war. So gab es nicht nur einen Landtagspräsidenten, der die Sitzung leitete, sondern auch den Ministerpräsidenten und seinen Vertreter, die durch die SchülerInnen repräsentiert wurden.

Zum Thema „Wahlrecht ab Geburt?“ wurde die Debatte geführt, auf die die SchülerInnen sich bereits im Vorfeld vorbereitet hatten. Einige SchülerInnen konnten hier ihre vorbereiteten Reden am Rednerpult präsentieren. Der anschließende Applaus war die Belohnung für die ausgearbeiteten Stellungnahmen zum Thema.

Zum Ende des Besuchs im Landtag stellte sich der Grünen-Politiker Herr Mostofizadeh den Fragen der SchülerInnen.
Der Tag erwies sich als voller Erfolg und die Eindrücke des Tages werden wohl noch einige Zeit in Erinnerung bleiben.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz (erneut) am THG

Am 07.02.2020 besuchte der Hagener Oberbürgermeister Herr Schulz ein weiteres Mal im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „extra Zeit – OB macht Schule“ das THG, um sich den Fragen der interessierten Oberstufenschüler und -schülerinnen zu stellen. Dabei wurde nicht nur über kommunale Angelegenheiten diskutiert, sondern ebenso die Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen zum Thema gemacht. Zudem standen auch kritische Nachfragen, etwa zur Gestaltung des THGs sowie zur Umweltpolitik und zum Hagener Busverkehr, im Raum. Rund 90 Minuten nahm sich Herr Schulz die Zeit, die teils auch privateren Fragen, die sich unter anderem um sein Leben nach seiner Amtszeit drehten, zu beantworten und ging auch im Anschluss an die Veranstaltung auf die ein oder andere Rückfrage ein.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz zur ersten „extra ZEIT“ am THGAm 29.01.2020 hat uns im Rahmen der Veranstaltung „extra Zeit – OB macht Schule“ der Oberbürgermeister Erik O. Schulz besucht. Dabei stand er den Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase Rede und Antwort. Es wurden Fragen zu verschiedensten Themen, wie Flüchtlingspolitik in Hagen, Sauberkeit der Stadt und dem persönlichen politischen Werdegang des Oberbürgermeisters gestellt und in einer lockeren Atmosphäre ausführlich diskutiert.

Wanderausstellung zum Thema „Jugend im Nationalsozialismus“ am THG

Am 7. November präsentierte der Stadtjugendring Hagen (Kontaktadresse Dödterstraße 10) im Foyer des THG eine Ausstellung zur Situation der Jugend in Hagen unter der nationalsozialistischen Diktatur.

Die Ausstellung, die 6 Stellwände umfasst, beinhaltet Zeitzeugenberichte von HJ Mitgliedern aus Hagen. Außerdem wird die HJ Organisation in Hagen dargestellt und die Thematik des Widerstandes anhand lokaler Gruppen vermittelt.

Parallel zur Ausstellung hat der Stadtjugendring Unterrichtsmaterial „und sie werden nicht mehr frei – Jugend im Nationalsozalismus“ konzipiert, das sich neben der Aufarbeitung nationalsozialistischer Erziehungsziele, der Schule im NS und der Jugendopposition in der NS-Diktatur auch mit den Gefahren des aktuellen Rechtsextremismus beschäftigt.

Erfolgreiche Teilnahme am Dr. Hans Riegel-Fachpreis !

„Naherholung in Hagen am Beispiel des Hagener Stadtwaldes – Analyse von Angebot und Nachfrage.“ Mit diesem lokalen und praxisorientierten Thema hat sich Benedikt Grobe aus der Q2 in seiner Facharbeit beschäftigt. Für seine überaus detaillierte, engagierte und fachmethodisch ausgereifte Arbeit wurde er von der Dr. Hans Riegel – Stiftung mit dem 2. Platz im Fach Erdkunde ausgezeichnet.

Am Montag, den 30. September 2019, wurde der Fachpreis im Rahmen einer stimmungsvollen Veranstaltung feierlich verliehen. Der Wettbewerb fand zum zehnten Mal an der Ruhr-Universität Bochum statt, eine Jury aus Dozenten der Universität begutachtete die rund 1200 eingegangen Facharbeiten der OberstufenschülerInnen und wählte jeweils die drei Besten aus den MINT- Fächern in Biologie, Chemie, Geografie, Mathematik, Informatik und Physik aus.

Schirmherrin der Veranstaltung ist die Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW Yvonne Gebauer, das Ministerium unterstützt die Dr. Hans Riegel-Stiftung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Nachwuchs in den sogenannten MINT-Fächern zu fördern.

Die Stiftung wurde von Frau Prof. Ingeborg Henzler vertreten, die in einer mitreißenden und engagierten Rede Werbung für die geleistete Arbeit der Preisträger machte. Dabei verwies sie nicht nur auf die Bedeutung der Schulen als Orte der Wissensvermittlung und Inspiration für tolle Ideen, sondern auch auf die Bedeutung des wissenschaftlichen Arbeitens in der Schule und den Universitäten.

Als Anerkennung für seine hervorragende Arbeit erhielt Benedikt Grobe einen Geldpreis und die Möglichkeit, über diverse Veranstaltungen und Seminare etc. mit dem Netzwerk der Dr. Hans Riegel-Stiftung in Kontakt mit vielen Institutionen und Menschen zu treten, die ihn auf seinem weiteren Berufs- und Lebensweg begleiten können.

Wir gratulieren Benedikt zu diesem Erfolg!

(Text: Judith Szkudlapski / Bilder: Dr. Petra Sonneborn)

Theaterstück #famous ein voller Erfolg am THG

Im Rahmen des Pädagogik-Projektkurses der Jahrgangsstufe Q1 am THG haben sich 11 Schülerinnen und Schüler unter der Kursleitung von Veronika Rimpel mithilfe professioneller Unterstützung von Burkhard Huwald fest dazu entschlossen ein Theaterstück für die Jahrgangsstufen 7, 8 & 9 aufzuführen, welches die Gefahren der heutigen Social-Media Plattformen thematisiert. #famous

Ein voller Erfolg!!!

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