„Wie geht es dir, Erdball?“ – 20. Zukunftsveranstaltung in der Stadthalle

(Nachtrag: Eine eindrucksvolle Zusammenfassung der Veranstaltung mit vielen Videos der Reden findet sich hier.)

Aufgrund der hohen Nachfrage musste die traditionelle Zukunftsveranstaltung von der THG-Aula in die Hagener Stadthalle verlegt werden. Thema war in diesem Jahr „Zukunftsgestaltung in schwierigen Zeiten“. Wie diese Veranstaltung aus Schüler-Sicht angekommen ist, beschreibt der folgende Bericht der THG-Schülerin M. Matthies aus der Q1:

Einige Schüler und Schülerinnen sowie aktuelle und auch viele ehemalige Lehrkräfte des Theodor-Heuss-Gymnasiums waren am Mittwoch, den 13. Februar, bei der von Klaudius Gansczyk – einem jetzt in den Ruhestand tretenden Philosophie- und Physiklehrer des THGs – organisierten „Zukunftsveranstaltung“ unter anderem zum Thema Klimawandel in der Stadthalle. Dabei waren mehrere hochkarätige Professoren für Vorträge zu diesem Thema eingeladen.

Nach einem Grußwort des Oberbürgermeisters an die etwa 400 Zuhörer sowie einem weiteren Gruß des Ehrenpräsidenten des Club of Rome, Ernst Ulrich von Weizsäcker, dem Sohn von Carl Friedrich von Weizsäcker, hielt Paula Thurn, eine Schülerin der Q2 des THGs und Mitglied der von Herrn Gansczyk gegründeten „Erdball-Fans“, eine kurze Rede. Eindrücklich rief sie mit Bezug zu den „Fridays for Future“-Aktionen zu einer Veränderung in den Schulen und in der Bildungspolitik auf: Die Fächer müssten mehr miteinander vernetzt sein, Themen wie Klimawandel weniger separat in den einzelnen Fächern als fächerübergreifend als Ganzes angesprochen und behandelt werden.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz
Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker
Bezirks-Schülersprecherin Paula Thurn

Darauf folgend stellte Herr Ganszcyk, der die Moderation übernommen hatte, die Reihe dieser Zukunftsveranstaltungen am THG noch einmal kurz vor: Dieses Jahr fand eine solche Veranstaltung schon zum zwanzigsten Mal statt, diesmal unter dem Oberthema „Zukunftsgestaltung in schwierigen Zeiten: Energie – Klimaschutz – Nachhaltige Entwicklung“. Gäste waren dieses Mal die allesamt schon mehrfach bei einer dieser Veranstaltungen als Redner aufgetretenen Wissenschaftler Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ehrenpräsident des Club of Rome, Prof. Dr. Franz Josef Radermacher, unter anderem Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung in Ulm und ebenfalls Mitglied des Club of Rome, sowie Prof. Dr. Hartmut Graßl, der Vorsitzende der Vereinigung deutscher Wissenschaftler und ehemaliger Direktor der World Climate Research Programme. Außerdem gab es Beiträge von Wulf Bödeker, dem Berichterstatter für Bildung für Nachhaltige Entwicklung der Kultusministerkonferenz der Länder, und Hannes Siege, dem Mitherausgeber des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung, einem Leitfaden für die Vermittlung dieses Themas beispielsweise in der Schule.

Klaudius Gansczyk

Einleitend zu den verschiedenen Vorträgen der Gäste hielt auch Herr Gansczyk in der Rolle der Moderation noch eine Rede, in der er unter anderem reflektierte, wie der Klimawandel über die Zeit hinweg wahrgenommen wurde. Er erzählte, dass er nach einer früheren Veranstaltung 2007 Hartmut Graßl zum Zug brachte und gerade optimistisch gestimmt war, was den Kampf gegen den Klimawandel anging, da diese Thematik zu diesem Zeitpunkt extrem durch die Medien ging. Doch mit der darauf bezogenen Aussage „Ach, das wird nichts. Dafür tut es noch nicht weh genug“ sollte, wie Klaudius Gansczyk sagte, Hartmut Graßl recht behalten.

Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Ähnliche Thesen klangen auch in den drei Vorträgen durch: Unter dem Titel „Unterwegs in eine enkeltaugliche neue Aufklärung“ sprach Ernst Ulrich von Weizsäcker eindringlich über den Umgang mit dem Klimawandel und die Verantwortung der Menschen dabei. Die Unterscheidung zwischen einer „leeren“ Welt – der ursprünglichen Welt, wie sie es in der Steinzeit war – und der „vollen“ Welt – unserer heutigen Welt – nutzte er dabei als Erklärungsmodell für das Verhalten der Menschen in vielen Situationen: „Aus der leeren Welt kommen unsere Instinkte. Die Hälfte davon ist für die volle Welt tauglich, die andere nicht.“ Er führte durch eine Statistik den Zuhörern anschaulich vor Augen, wie unendlich groß der Einfluss des Menschen auf alles auf diesem Planeten ist. Vom Gesamtgewicht der Wirbeltiere auf dieser Erde entfallen 30% auf die Menschen selbst, 67% auf Schlacht- und Haustiere des Menschen und nur 3% tatsächlich auf Wildtiere, auf „Giraffen und Eichhörnchen“. Das nenne man dann Anthropozän, wo der Mensch Giraffen und Eichhörnchen keine Chance lasse. Deshalb rief Weizsäcker dazu auf, „die Frechheit zu haben, eine neue Ökonomie zu entwickeln“. Dabei verwies er auch auf den aktuellen Bericht des Club of Rom mit dem Titel „Wir sind dran“.

Professor Franz Josef Radermacher

Daran anknüpfend hielt Franz Josef Radermacher seinen Vortrag über eine „Welt mit Zukunft“, aufbauend auf seinem Buch „Der Milliardenjoker“. Ihm ging es vor allem darum, dass es durch nur 500 Milliarden klug investierte Euro weltweit möglich sei, den Klimawandel soweit wie aktuell noch möglich aufzuhalten. Wie er aber auch wusste, ist es ein extrem schwieriges Unterfangen, in der Politik tatsächlich auch zu Taten zu gelangen. Zur Klimakonferenz von Paris 2015 sagte Radermacher „Wir können leicht unterschreiben, was wir wollen, aber es ist unendlich schwierig, das auch zu tun“. Dabei stellte er aber heraus, dass es keine Sache der Unmöglichkeit sei, diese 500 Milliarden Euro aufzubringen: Weltweit würden 1700 Milliarden für Militär ausgegeben, aber nur 150 Milliarden für Entwicklungshilfe. Schon 150 Euro im Jahr von jedem Deutschen, investiert in Nicht-Industrie-Länder zum Beispiel in Afrika in Projekte für erneuerbare Energien, Aufforstung oder die Renaturierung der Böden, würden dafür sorgen, dass Deutschland insgesamt klimaneutral wäre. Dabei sei es wichtig, Investitionen nicht ausschließlich in Deutschland selbst vorzunehmen, da hier viel zu wenig Menschen lebten, als dass die deutschen Emissionen vor allem in Zukunft das Weltklima bedeutend beeinflussen könnten. Deshalb müsse es Investitionen vor allem in Regionen mit großem Bevölkerungswachstum geben, beispielsweise  in Afrika, und nicht nur mitten in Europa. Mit der Aussage „Es geht nicht um das Ende der Welt, sondern um Qualität, Frieden und Wohlstand“ warnte er aber auch mehrmals vor Dramatisierung. Trotzdem: „Die Welt ist viel zu schön, um hässlich zu werden.“

Professor Hartmut Graßl

Der dritte Redner, Hartmut Graßl, rückte nochmal das Thema „Klima- und Sicherheitspolitik“ in den Fokus. In vielen Punkten schloss er an seine Vorredner an, beispielsweise in der nicht eben positive Einschätzung des Pariser Klimaabkommens. Die Politiker hätten dort seiner Meinung nach gesessen und gedacht „Wenn ich jetzt nicke, habe ich keine wesentlichen Schleifspuren mehr in der Wirtschaft in meinem Land und kann wiedergewählt werden.“ Diese Haltung identifizierte Graßl wie auch schon Radermacher als eines der Probleme beim globalen Klimaschutz. Genauso eindringlich führte Graßl aber auch Auswirkungen vor Augen, die zum einen der der Klimawandel – eine Dürre in Syrien führte beispielsweise zu einem Ernteausfall, infolgedessen zahlreiche Menschen vom Land in die Städte flüchteten, was als ein Faktor gesehen wird, der zum Ausbruch des Bürgerkriegs dort führte – aber auch Krieg, genauer ein Atomkrieg, auf die gesamte Weltbevölkerung haben könnte. Wenn nur Indien und Pakistan ihre Nuklearwaffen gegeneinander einsetzen würden, käme es Experten zufolge schon zu einer weltweiten Hungerkrise – was bei einem Konflikt mit Beteiligung der USA und ihrer Nuklearwaffen zum Beispiel passieren würde, möchte man sich gar nicht ausmalen.

H. Siege und W. Bödeker (NRW-Schulministerium)

Nach diesen drei Reden kamen noch Wulf Bödeker und Hannes Siege zu Wort. Wulf Bödeker betonte in seinem Vortrag, dass Kindern und Jugendlichen, die „ihre Welt vor sich haben“, durch die Schule und Bildung die Möglichkeit gegeben werden sollte, diese zu gestalten. Kompetenzen könnten Schüler nur selbst entwickeln, die Schule müsse dabei aber bestmögliche  Unterstützung leisten. Dafür sei das Konzept Bildung für Nachhaltige Entwicklung besonders wichtig. Dieses Konzept erläuterte Hannes Siege als Mitherausgeber des „Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung“ der Kultusministerkonferenz und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung noch einmal. Für jedes Schulfach solle festgelegt werden, was genau es für BNE tun kann. Man müsse konkret fragen: „Was kann Mathe oder Französisch dazu beitragen, künftig klimabedingte Überschwemmungen zu vermeiden?“

Nach diesen drei mit sehr viel Input gefüllten Stunden wurde aufgrund des strapazierten Zeitrahmens der ursprünglich geplante letzte Teil der Veranstaltung, die Podiumsdiskussion mit Beteiligung junger Erdball-Fans, weggelassen und möglicher Diskussionsbedarf auf den Empfang nach der Veranstaltung verlegt.

Nachdenkliche Schlussbemerkung von Prof. Graßl

Trotzdem gingen wohl alle Zuhörer mit extrem vielen Ideen und Denkanstößen aus den Vorträgen nach Hause. Auch weitere im Unterricht dafür aufgebrachte Zeit wurde für die Schülerinnen und Schüler noch zur Reflexion und Diskussion genutzt, aber genauso werden auch alle anderen vierhundert Zuhörer die Beiträge am nächsten Tag nicht einfach vergessen, sondern noch weiter darüber nachgedacht haben.

Die folgenden Fotos zeigen einige weitere Impressionen von der Veranstaltung (Alle Fotos von C. Fürst – THG):

Wir sind dran
Erdball-Fans
Schülerinnen und Schüler vom THG und anderen Hagener Gymnasien
Prof. Radermacher und die UN Entwicklungsziele
Drohende CO2-Emissionen
Die Paris-Lücke
Paris reicht nicht
Oberbürgermeister E. O. Schulz, Prof. H. Graßl und Prof. E. U. Weizsäcker
Erdball-Fans
Prof. E. U. von Weizsäcker und Klaudius Gansczyk
20 Jahre Zukunftsveranstaltungen am THG

Erfolgreiche Teilnahme an der 1. Runde der Chemieolympiade 2019

Auch in diesem Jahr hat eine Schülerin unserer Schule erfolgreich an der ersten Runde der internationalen Chemie-Olympiade teilgenommen. Zur Vorbereitung auf die sehr anspruchsvollen Aufgaben dieses Wettbewerbs, der weit über den Schulstoff hinausgeht, hat sie im Mai 2018 an drei Vorbereitungsseminaren in der Universität Dortmund teilgenommen.

Wir gratulieren zu diesem Erfolg.

Damit qualifizierte sie sich zur Teilnahme an der 2. Runde der Chemie Olympiade (eine 3-stündige Klausur) und damit verbunden eine Teilnahme an eintägigen Workshops z. B. im Forschungszentrum Jülich, im Chemiepark Marl, bei Bayer CropScience, in den Schülerlaboren bei Covestro oder der Bayer AG im Baykomm jeweils in Leverkusen, bei der Bayer Pharma AG, bei der BASF Coatings, im Alfried-Krupp-Schülerlabor der Universität Bochum und im DLR-Schülerlabor der Technischen Universität Dortmund.

Milchcup-Teams mit zwei ersten und einem dritten Platz

In Dortmund fand am 20.02.2019 ein spannendes Tischtennisrundlaufturnier statt. In diesem Jahr haben sich 23 Schulen des Umkreises miteinander gemessen. Die Teams des THG boten sich spannende Duelle mit den Mitstreitern.

Alle Teams unserer Schule überstanden die Vorrunde. Die Jungen der Klasse 6b scheiterten leider im Viertelfinale. Bei den Jungen der Klasse 5c ging es eine Runde weiter, sie scheiterten jedoch dann an dem starken Gegner im Halbfinale. Der Sieg im „kleinen Finale“ sorgte für den Platz 3 in ihrer Wettkampfklasse.

In den Wettkampfklassen der Mädchenteams ging es jeweils ins Finale. Während es die Mädchen der Klasse 6c spannend machten und letztlich den hart umkämpften, aber verdienten Sieg einfuhren, zeigten die Mädchen der Klasse 5a eine souveräne Leistung. Somit qualifizierten sich beide MädchenTeams für die Landesmeisterschaft in Düsseldorf.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!!!

Die THG-Jungen werden Landesmeister und lösen das Berlinticket

Nach einem wahren Finalkrimi kannte der Jubel keine Grenzen. Das THG löst nach zahlreichen zweiten Plätzen in den vergangenen Jahren das Ticket zum Bundesfinale nach Berlin. Dort treten die WKIII-Jungen als NRW-Titelträger an und spielen gegen die 15 anderen Bundessieger vom 7.-11 Mai um den Bundestitel.


Nach einem starkem Auftakt in der Gruppe gegen die private International School aus Düsseldorf (49:24), indem das Trainergespann Schneider/Nolte nach einem 25:3-Lauf in der Mitte des Spiels final Stammkräfte schonen konnte, stockte der Spielfluss gegen das Basketballinternat Schloss Hagerhof. Nach einem 17:12-Rückstand gelang noch der Ausgleich zur Halbzeit (19:19), ehe Sebastian Orthen und Finn-Luca Philipp das Heft im Angriff in die Hand nahmen und eine Zehn-Punkte-Führung herausspielten (41:31). Mit dem Gruppensieg wich man den favorisierten Münsteranern der NRW-Sportschule aus und spielte im Semifinale gegen die gastgebende NRW-Sportschule aus Paderborn. Nach bereits 40 gespielten Minuten und nur kurzen Pausen fanden die Jungs zunächst überhaupt nicht in die Partie. Über 0:8 liefen Liam Pauli und Co. einem 15:5-Rückstand hinterher. Doch zeichnete sich ein ähnlicher Spielverlauf wie im letzten Gruppenspiel ab. In den letzten 90 Sekunden vor der Halbzeit gelang ein 7:0-Lauf, sodass das Halbfinale mit dem Seitenwechsel wieder völlig offen war. Zehn Punkte allein von Jordan Iloanya sorgten für einen 37:24-Vorsprung und waren entscheidend für den Finaleinzug. Doch machten sich die THG-Jungs durch durchwachsene erste Halbzeiten das Leben bis hierher selbst schwer und mussten in den gespielten 60 Minuten schon viel Energie lassen. Zudem war Felix Buczkowski angeschlagen und konnte nur noch bedingt helfen. Doch dann ging es hellwach ins große Finale. Mit schnellem Spiel konnten die langen Münsteraner überspielt werden. Durch dem erfolgreichen Zug zum Korb ergaben sich Räume, sodass es Finn-Luca Philipp und Liam Pauli Dreier Dreier klingeln ließen und das Team mit 20:12 in Front warfen. Sebastian Orthen stand dem in nichts nach, sodass eine überraschende 28:21-Halbzeitführung zu Buche stand. Doch Münster drehte die Partie direkt nach dem Seitenwechsel. Über ihren Auswahlcenter Schulte gelang ein 10-0-Run. Beim 37:32 drei Minuten vor dem Ende deutete sich ein weiterer Vize-Titel an. Doch dann kamen die Minuten des Jan Wiedemanns, der bis dahin offensiv noch nicht in Erscheinung trat. Mit seinem ersten Dreier ließ er seine Farben wieder hoffen. Die Führungsspieler Iloanya und
Philipp ließen den Rückstand weiter schmelzen, ehe die letzte Spielminute anbrach. Nach erfolgreicher Verteidigung folgte der zweite Dreier Wiedemanns zur umjubelten 45:42-Führung. Nach einer Auszeit konnten die Münsteraner zwölf Sekunden vor Schluss über ihre lange Garde ausgleichen. Ein letzter Angriff wurde von Philipp vorgetragen, der den erneut freien Wiedemann anspielte und dieser den Ball zum dritten Mal wie selbstverständlich für drei weitere Punkte durch die Reuse warf. Kurz darauf ertönte die Sirene und die Jubelarie begann. „In NRW den Titel zu holen, ist hoch einzuschätzen. Wir spielen hier ausschließlich gegen Privat- bzw. Sportinternatsschulen mit strukturell noch besseren Bedingungen, wenngleich ich in Hagen nur jedem Basketball interessierten Kind das THG ans Herz legen kann. Das Bundesfinale in Berlin ist eine tolle Belohnung“ zeigt sich Tobit Schneider sechs Jahre nach der Deutschen Meisterschaft, u.a. mit Phoenixakteur Jonas Grof, glücklich.

Auch die WKII Jungen der THG-Basketballschmiede in NRW top
Der große Wurf blieb dem Team von Sandra Walter und Kai Schulze leider verwehrt. Dennoch können die älteren THG-Jungs erhobenen Hauptes die Schulsaison beenden. „Mit Platz Zwei in NRW gehört man in der Regel zu den zehn besten Teams Deutschlands.“ weiß Walter einzuordnen. Nach Siegen über Paderborn (44:41) und Bonn (48:21) war das Schloss Hagerhof ein dicker Brocken im Halbfinale. Mit 34:31 sicherten sich die Jungs aber wie in der vergangenen Saison das Finalspiel. Auch im letzten Jahr hieß der Gegner Münster, die sich nach dem Landestitel im Anschluss auch noch den Bundestitel sicherten. Auch in diesem Jahr drückten sie dem Spiel ihren Stempel auf und erspielten sich früh eine zweistellige Führung heraus. Eine ausgeglichene zweite Halbzeit unterstrich nochmal die Moral des Teams.

Für die WKIII Jungen spielten: Finn Drescher, Finn-Luca Philipp, Jordan, Iloanya, Sebastian Orthen, Liam Pauli, Tim Wiedemann, Jan Wiedemann, Felix Buczkowski, Jona Fömpe, Ben Longerich.

Für die WKII Jungen spielten: Emil Loch, Yannik Brinkmann, Saša Obradovic, Luca Klein, Niklas Lückenotte, Lukas Langermann, Aljoscha Krüsmann, Johannes Priebe, Tim Gimbel.

Blutjunges THG begeistert mit Vizemeisterschaft

Blutjung, aber mit ordentlich Raffinesse und Talent ausgestattet, bespielten die THG-Mädchen des Theodor-Heuss-Gymnasiums ihre Gegner bei den diesjährigen Landesmeisterschaften, die die THG-Equipe nach Bad Honnef führte. Die deutliche Finalniederlage gegen die favorisierten Gastgeber war hier nur ein kleiner Wermutstropfen.

Zuvor begeisterten die zum Teil noch drei Jahre jüngeren Spielerinnen mit zielstrebigen Offensivaktionen und cleverer Verteidigung. So war der Gegner Aachen direkt ohne jede Chance und hatte schnell das Nachsehen. Mit Recklinghausen wartete im direkten Anschluss ein ambitionierter Gegner, die die Mädels bereits über ihre Vereinsteams kannten. Auch hier drückte das THG-Team dem Spiel ihren Stempel auf. Einige vergebene Wurfchancen verhinderten aber eine frühere Entscheidung, wenngleich der hauchdünne Sieg die Partie spannender ausssehen ließ, als es final war. Mit dem Erfolg sicherten sich die Walter- bzw. Schneiderschützlinge den Gruppensieg und ging damit den haushoch favorisierten Bad Honnefern aus dem Weg. In einem ausgeglichenem Halbfinale machte sich langsam die physische Unterlegenheit bemerkbar und die Mädels mussten an ihre Kraftreserven gehen. Nach einer schwächeren ersten Hälfte, kämpften Lara Langermann und Co. um jeden Ball und wussten mit Zug zum Korb zu überzeugen, sodass ein 30:22-Erfolg zu Buche stand und damit gleichzeitig die Möglichkeit für die jungen Mädchen ein Finalspiel zu spielen.

Die THG-Mädchen spielten selbst hier gegen die Internatmädchen furchtlos auf und überraschten die Gastgeber. Getroffene Korbleger wechselten sich mit erfolgreichen Dreiern von Maya Backhove und Nina Wisniewski ab und die Zuschauer staunten nicht schlecht über eine 10:6-Führung der kleinen Wirbelwinde aus Hagen. Auch wenn das Finale fortan die erwartete Richtung nahm, spielten die THG-Mädels eine tolle Schulsaison, die sie mit dem Vizetitel beendeten.

Es spielten: Paula Grünhage (6/0/2/2), Maya Backhove (2/0/2/3), Luisa Visarius (6/4/0/0), Lara Langermann (12/14/13/9), Marija Ilic (12/5/8/5), Greta Ohrmann (14/2/2/2), Nina Wisniewski (15/4/3/3).

THG vs. Aachen 67:11

THG vs. Recklinghausen 29:28

THG vs. Jüchen 30:22

THG vs. Bad Honnef 24:49

Erste Wunschbaumaktion am THG- ein voller Erfolg

Die Wunschbaumaktion fand im Dezember 2018 erstmalig am THG statt und es war ein voller Erfolg.

134 SuS haben 40 Wünsche von Kindern der Jugendhilfe das Weihnachtsfest mit einem persönlichen Geschenk versüßt und hatten viel Freunde daran zu schenken. Auf dem Bild sind einige fleißige Helfer zu sehen, die die Geschenke kurz vor Weihnachten bei der Jugendhilfe abgegeben haben. Beim Gespräch mit dem Bezirksleiter, Herrn Schipp, wurden die Teilnehmenden Schülern verdeutlicht, wie wichtig es ist sich gegenseitig zu unterstützen und Spaß beim Teilen zu haben.
Natürlich wird es die Weihnachtsaktion im Jahre 2019 erneut am THG geben. Wir freuen uns sehr darauf.

Einladung zur Hagener Jubiläums-Zukunftsveranstaltung in die Stadthalle Hagen

Das Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen feiert als VDW-Kooperationsschule das 20-jährige Jubiläum der Hagener ZfsL-THG-Zukunftsveranstaltungen zum „Globalen Lernen und zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ mit dem Berichterstatter für BNE der Kulturministerkonferenz der Länder (KMK) Wulf Bödeker und den VDW-Mitgliedern Professor Hartmut Graßl, Professor Franz Josef Radermacher, Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker auf dem Podium und Klaudius Gansczyk als Organisator und Moderator.

Eine Anmeldung ist erforderlich bis Sonntag, den 10.Februar 2019 bei: Klaudius@Gansczyk.de.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage von Klaudius Gansczyk und auf der Homepage  der Vereinigung deutscher Wissenschafter (VdW).

Junge THG-Schülerinnen wirbeln sich ins Basketball-Landesfinale

Während das WKII-Team des Theodor-Heuss-Gymnasiums aufgrund einer Kursfahrt die Teilnahme an der Endrunde der Regierungsbezirksmeisterschaften absagen musste, standen die jungen Mädchen den erfolgreichen Jungen in nichts nach und stürmten ebenfalls ins Landesfinale. 

Dabei war der Erfolg vorab gar nicht zu erwarten. Wegen Klassenarbeiten musste die von Sandra Walter und Tobit Schneider betreute blutjunge Mannschaft auf zwei erfahrene Kräfte verzichten und reiste mit nur sechs einsatzfähigen Spielerinnen an. 

Als erster Gegner stand der Gastgeber Freudenberg auf dem Feld. Im Schnitt einen Kopf kleiner, aber mit technischen – und Geschwindigkeitsvorteilen, hielten die Youngster trotz vieler zweiter Wurfchancen Freudenbergs dagegen. Mit Zug zu Korb setzten sich Lara Langermann und Co. schließlich ab und sicherten sich einen ersten 73:30-Erfolg. 

In der zweiten Partie gegen die Konrad-Adenauer Realschule aus Hamm hatten die kleinen Wirbelwinde leichtes Spiel und konnten Kräfte schonen. Mit 69:12 war der Sieg überdeutlich und der Halbfinaleinzug als Gruppenerster perfekt. Doch das sollte noch nicht alles sein. Mit den geschonten Reserven ging es nun mit Vollgas gegen das Otto-Hahn-Gymnasium aus Herne. Mit einer Ganzfeldpresse fegte die Truppe über die Herner hinweg und führte schnell mit 12:1. Mit dem Luxus, das Tempo etwas herauszunehmen stand abschließend ein 40:28- Erfolg zu Buche. Im anderen Halbfinale gewann dagegen Bochum nach einem wahren Krimi gegen die lang gewachsenen Freudenberger mit einem Punkt. Der Start gegen die Bochumer Mädchen sollte dennoch nicht gelingen, da die Bochumer die Zone gut deckten und der Zug zum Korb somit verhindert wurde. Nach einer Auszeit drehten gerade die Jüngsten mit Marija Ilic und Nina Wisniewski auf und erzielten die Führung. Marija Ilic war es auch, die zehn Sekunden vor dem Ende den umjubelten Siegtreffer erzielte (31:30). 

Völlig unerwartet aber verdient belohnten sich die Mädchen als drittes THG-Team mit dem Einzug in das Landesfinale, welches am 13.2. in Bad Honnef ausgetragen wird. 

Es spielten: Anna Meierling, Paula Grünhage, Greta Ohrmann, Lara Langermann, Nina Wisniewski, Marija Ilic.