Einladung zur Hagener Jubiläums-Zukunftsveranstaltung in die Stadthalle Hagen

Das Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen feiert als VDW-Kooperationsschule das 20-jährige Jubiläum der Hagener ZfsL-THG-Zukunftsveranstaltungen zum „Globalen Lernen und zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ mit dem Berichterstatter für BNE der Kulturministerkonferenz der Länder (KMK) Wulf Bödeker und den VDW-Mitgliedern Professor Hartmut Graßl, Professor Franz Josef Radermacher, Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker auf dem Podium und Klaudius Gansczyk als Organisator und Moderator.

Eine Anmeldung ist erforderlich bis Sonntag, den 10.Februar 2019 bei: Klaudius@Gansczyk.de.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage von Klaudius Gansczyk und auf der Homepage  der Vereinigung deutscher Wissenschafter (VdW).

Junge THG-Schülerinnen wirbeln sich ins Basketball-Landesfinale

Während das WKII-Team des Theodor-Heuss-Gymnasiums aufgrund einer Kursfahrt die Teilnahme an der Endrunde der Regierungsbezirksmeisterschaften absagen musste, standen die jungen Mädchen den erfolgreichen Jungen in nichts nach und stürmten ebenfalls ins Landesfinale. 

Dabei war der Erfolg vorab gar nicht zu erwarten. Wegen Klassenarbeiten musste die von Sandra Walter und Tobit Schneider betreute blutjunge Mannschaft auf zwei erfahrene Kräfte verzichten und reiste mit nur sechs einsatzfähigen Spielerinnen an. 

Als erster Gegner stand der Gastgeber Freudenberg auf dem Feld. Im Schnitt einen Kopf kleiner, aber mit technischen – und Geschwindigkeitsvorteilen, hielten die Youngster trotz vieler zweiter Wurfchancen Freudenbergs dagegen. Mit Zug zu Korb setzten sich Lara Langermann und Co. schließlich ab und sicherten sich einen ersten 73:30-Erfolg. 

In der zweiten Partie gegen die Konrad-Adenauer Realschule aus Hamm hatten die kleinen Wirbelwinde leichtes Spiel und konnten Kräfte schonen. Mit 69:12 war der Sieg überdeutlich und der Halbfinaleinzug als Gruppenerster perfekt. Doch das sollte noch nicht alles sein. Mit den geschonten Reserven ging es nun mit Vollgas gegen das Otto-Hahn-Gymnasium aus Herne. Mit einer Ganzfeldpresse fegte die Truppe über die Herner hinweg und führte schnell mit 12:1. Mit dem Luxus, das Tempo etwas herauszunehmen stand abschließend ein 40:28- Erfolg zu Buche. Im anderen Halbfinale gewann dagegen Bochum nach einem wahren Krimi gegen die lang gewachsenen Freudenberger mit einem Punkt. Der Start gegen die Bochumer Mädchen sollte dennoch nicht gelingen, da die Bochumer die Zone gut deckten und der Zug zum Korb somit verhindert wurde. Nach einer Auszeit drehten gerade die Jüngsten mit Marija Ilic und Nina Wisniewski auf und erzielten die Führung. Marija Ilic war es auch, die zehn Sekunden vor dem Ende den umjubelten Siegtreffer erzielte (31:30). 

Völlig unerwartet aber verdient belohnten sich die Mädchen als drittes THG-Team mit dem Einzug in das Landesfinale, welches am 13.2. in Bad Honnef ausgetragen wird. 

Es spielten: Anna Meierling, Paula Grünhage, Greta Ohrmann, Lara Langermann, Nina Wisniewski, Marija Ilic. 

THG mit beiden Jungenteams Regierungsbezirksmeister

Sowohl die Jungs der Wettkampfklasse II um Phoenixakteur Emil Loch als auch das jüngere Team des Gymnasiums vom Höing sicherten sich bei den Regierungsbezirksmeisterschaften den Titel. 

Jeweils drei Teams standen den THG-Mannschaften im Kampf um den Einzug ins Landesfinale gegenüber. Dabei gab es der Spielplan vor, dass die Spiele mit Hagener Beteiligung jeweils gleichzeitig stattfanden. Dabei traten die von Sandra Walter, Kai Schulze (Jugendkoordinator Phoenix Hagen) sowie Tobit Schneider und Alex Nolte (Co-Trainer Phoenix Hagen) gecoachten Teams zunächst gegen überforderte Schüler aus dem Sauerland an. Während die WKII die Begegnung gegen Bad Laasphe mit 47:11 für sich entschieden, war der Aufgalopp für die WKIII noch einfacher und gewannnen in zwanzig gespielten Minuten gegen Freudenberg mit 97:13.

Die jeweils stärksten Gegner warteten in der zweiten Partie auf die Hagener Talente. Während die WK III mit erfolgreichen Distanzwürfen, allen voran durch Finn Luca Philipp, die Weichen früh auf Sieg stellte (Endergebnis 52:35), agierten die älteren Jungs schwach und mühten sich erst in den Schlussminuten zum 50-40-Erfolg. Die Konkurrenz aus Dortmund waren die letzten Gegner des Tages und stellte das THG vor keine Probleme. Souveräne Siege (WKII: 59:12, WKIII: 60:32) sorgten für weiße Westen im diesjährigen Wettbewerb, wenngleich mit Jordan Iloanya und Tim Gimbel wichtige Stützen verletzungsbedingt ausfielen. 

Am 14. Februar geht es nun gemeinsam zum Landesfinale nach Paderborn, um als Regierungsbezirkssieger Arnsbergs der Konkurrenz aus Köln, Münster und Paderborn möglichst ein Bein zu stellen. 

Das THG zieht mit allen vier Teams in die nächste Runde ein

Nachdem zu Beginn der Woche die THG-Jungen bereits zwei Titel holten, machten es am Donnerstag die Mädchen nach. Das THG zieht somit mit sämtlichen Schulteams in die Bezirksrunde ein.

Dabei gab es gerade bei den Wettkämpfen der Jungen erfreulich viele Gegner, so spielte beispielsweise erstmalig die FESH bei den Stadtmeisterschaften der Wettkampfklasse II mit. Das THG setzte sich in der Klasse, trotz der Knieverletzung von Tim Gimbel, gegen die weitere Konkurrenz vom Albrecht-Dürer-Gymnasium und der Hildegardisschule durch.

Einen Tag darauf wollten es die Jungen des THG ihren älteren Mitschülern gleichtun. Dies gelang souverän, indem man die Konkurrenz vom Christian-Rohlfs-Gymnasium, der Hildegardisschule und dem Fichte hinter sich ließ.

Die THG-Mädchen der WKII durften sich erst gar nicht präsentieren. So zogen das Christian-Rohlfs-Gymnasium und die Hildegardisschule ihre Teams kurzfristig zurück, sodass den Mädels es vergönnt war, sich mit anderen Teams zu messen.

Anders war es dann aber bei den Mädchen der WKIII, die am Donnerstag den Abschluss der Stadtmeisterschaften bildeten. Während die Hildegardisschule und das THG jeweils Kantersiege gegen die tapfer kämpfenden Schülerinnen des CRG einfuhren, kam es im letzten Spiel zum Showdown. Hier setzten sich die kleineren und jüngeren Mädchen vom THG hauchdünn mit einem Punkt gegen die Konkurrenz durch und bescherte dem THG damit eine makellose Bilanz.

Das THG krönt seine Milchcup-Sieger

Dieses Jahr kämpften 27 Tischtennisteams der Klassen 5 und 6 um den Sieg beim schulinternen Milchcup. Nach spannenden Matches haben insgesamt vier Teams zum Turniersieg in ihren jeweiligen Gruppen auf das Podium geschafft.

Im 5. Schuljahr der Mädchen siegte die Klasse 5a (Tischtennis Girls, 5aM1). Den Sieg bei den Jungen sicherte sich die Klasse 5c (5cJ1). Im 6. Schuljahr ging der Sieg bei den Mädchen an die Klasse 6c (Die Marshmallows, 6cM1)… Bei den Jungen hat sich die Klasse 6b (Black-White Lions, 6bJ2) durchgesetzt.

Die Siegerteams haben sich mit dem Sieg des schulinternen Milchcups für die Bezirksmeisterschaft qualifiziert.

Sportliche Grüße

Die Sportfachschaft

Die Aktion „Körbe für Namibia“ war ein voller Erfolg

Viel positive Resonanz bekamen die Schüler und Schülerinnen der Namibia-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums bei ihrer Aktion „Körbe für Namibia“ im Rahmen des Phoenix-Heimspiels gegen die PS Karlsruhe Lions am Sonntag, den 4. November 2018.

Allein durch die Korbleger der Fünft- bis Siebtklässler in der Halbzeitpause, bei denen der Sponsor Vogelsang Edelstähle für jeden Treffer 10 Euro gab, kamen 2300 Euro zusammen. Diese sollen für die Unterstützung der namibischen St. Barnabas Primary School, einer Grundschule im Armenviertel von Windhoek, verwendet werden.

Zusätzlich konnte durch die Veranstaltung einer Tombola während des Spiels viel  Geld für diese Förderschule gesammelt werden. Die Preise dabei wurden freundlicherweise von basket factory gespendet.

Die Namibia-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums bedankt sich nochmals bei allen Zuschauern in der Krollmann-Arena, dass sie durch das Kaufen der Lose und das damit verbundene Interesse an diesem Thema die Aktion der AG so positiv unterstützt haben.

Zu dem Gelingen dieser Aktion maßgeblich beigetragen hat natürlich der Sponsor, „Vogelsang Edelstähle“, „basket factory“ mit den Tombolapreisen, aber natürlich auch Phoenix Hagen,  die diese Durchführung überhaupt erst möglich gemacht haben. All diesen Mitwirkenden gebührt ein großes Dankeschön!

Weihnachtskonzert 2018 – Ausverkauft

Wenn das Weihnachtskonzert am THG beginnt ist jedem klar, das Weihnachtsfest ist nicht mehr weit. So konnten die Besucher  am Abend des 11. Dezember den vorweihnachtlichen Stress vergessen  und sich  durch ein buntes und unterhaltsames Programm in Feststimmung bringen lassen. Der Unterstufenchor, das Schulorchester und der Vokalpraxiskurs der Oberstufe wechselten sich mit den legendären Swinging Teachers und beeindruckenden Einzeldarbietungen ab. Publikumsliebling war der Auftritt einer Schülerin der 6. Klasse, die souverän wie ein Profi ein Stück auf ihrer Harfe spielte. Die insgesamt 25 verschiedenen Auftritte zeugen von einem großen Engagement in der Schulgemeinschaft für dieses Weihnachtskonzert. Das die Aula des THG bis auf den letzten Platz ausgebucht war, ist für alle Akteure auf der Bühne der schönste Dank. Wer nächstes Jahr dabei sein will sollte sich frühzeitig um Karten kümmern.

Die folgenden Fotos geben einen kleinen Einblick in den schönen Abend.

WDR wegen SOFIA im Physik-LK

Der WDR war am 3.12.2018 mit einem Filmteam zu Gast im Physik-Leistungskurs der Q1 am THG. Es ging um SOFIA. Bei SOFIA handelt es sich nicht um eine Schülerin des THG, sondern … aber sehen Sie selbst:

Bei SOFIA handelt es sich nicht um eine Schülerin des THG, sondern um ein Stratosphären-Observatorium Für Infrarot-Astronomie, kurz SOFIA. Mit einem Teleskopspiegel, der in einer Boing 747 („Jumbo“) installiert ist, wird in 14 km Flughöhe das Universum im infraroten Wellenlängenbereich beobachtet. Ein Ziel des von der amerikanischen und deutschen Luft- und Raumfahrtbehörde (besser bekannt als NASA und DLR) gemeinsam betriebenen Projektes ist es, auf entfernten Planeten Wasser oder andere lebenswichtige Moleküle nachzuweisen. Also Hinweise auf mögliches Leben auf anderen Planeten zu finden.


Was hat dieses Projekt nun mit dem THG zu tun?
Mit dem neuen Referendars-Jahrgang ist auch die Physik- und Mathe-Referendarin Jennifer Kudla ans THG gekommen. Frau Kudla hatte die außergewöhnliche Gelegenheit, das Projekt bei der NASA in Kalifornien zu besuchen und an mehreren 10-stündigen Forschungsflügen mit SOFIA teilzunehmen. Ihre Begeisterung für diese großartige Forschung teilte Frau Kudla am 3.12. mit dem Physik-LK, indem sie zunächst den Schülerinnen und Schülern einige physikalische Grundlagen erläuterte und dann mit vielen Fotos von den beeindruckenden Flügen berichtete.

Wie kommt der WDR nun ins Spiel?
Die Verantwortlichen beim WDR fanden die ganze Sache so spannend, dass sie eine kleine Reportage darüber erstellen. Der  Sendetermin in der WDR-Lokalzeit Dortmund wird noch bekannt gegeben. Von besonderem Interesse war dabei, ob sich Schülerinnen und Schüler von der Begeisterung über echte Forschung anstecken lassen. Dieses Ziel hat Frau Kudla auf jeden Fall erreicht.

Digitale Jugend braucht keine Eltern

Unter diesem etwas provokanten Titel fanden in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums zwei Vorträge zum Thema Mediensucht statt. Als ausgewiesener Medienexperte konnte hierfür Dipl.-Psych. Stephan Pitten vom Fachverband Medienabhängigkeit e.V. gewonnen werden.

Am THG hat das Thema Digitalisierung mit dem Projekt THGmediA schon lange begonnen. Für das Lehren und Lernen ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, die am THG sehr erfolgreich genutzt werden. Aber natürlich birgt die zunehmende Digitalisierung auch Gefahren und Risiken. Dies betrifft die Zeit in der Schule, aber noch stärker die Freizeit außerhalb der Schule. Daher passte die Veranstaltung perfekt zum Anspruch des THG, in Sachen Digitalisierung eine besondere Rolle zu spielen.

In seinem ersten Vortrag vor Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 des THG gewann Herr Pitten die Aufmerksamkeit des jungen Publikums, indem er mit wenigen Schlagwörtern klar machte, dass er sich in der digitalen Welt von jungen Menschen sehr gut auskannte. Für viele der anwesenden Lehrerinnen und Lehrer tat sich eine unbekannte Welt auf. Mit diesem Einstieg gelang es dem Vortragenden, die Schülerinnen und Schüler zu erreichen und ohne drohenden Zeigefinger auf Gefahren und Risiken der Mediennutzung hinzuweisen. „In eurem Alter entwickeln sich verschiedene Teile des Gehirns unterschiedlich schnell. Daher ist der für Party und Lustgewinn zuständige Gehirnteil viel stärker als der Gehirnteil für Kontrolle,“ erklärte der Psychologe. Als Herr Pitten zum Abschluss einen kleinen Videoausschnitt von einem Interview mit einem Mediensüchtigen zeigte, war es plötzlich ganz still in der Aula und alle sahen gebannt zu.

Am Abend des gleichen Tages waren Eltern eingeladen, sich über Mediennutzung und deren Risiken zu informieren. Zunächst wurden verschiedene Computerspiel-Arten wie „Massively- Multiplayer-Online-Role-Playing-Games“, „Multiplayer-Online-Battle-Arena“, „Ego-Shooter“, etc. vorgestellt und deren unterschiedliches Suchtpotenzial erläutert. „Zwei Stunden können bei einem Spiel mit hohem Suchtpotential gefährlicher sein als sechs Stunden mit einem anderen Spiel“, erläuterte Herr Pitten. Aber auch die Nutzung von Whatsapp, Facebook, Instagramm und co. wurden thematisiert. Zentrale Voraussetzung für eine gelungene Kommunikation mit den Jugendlichen ist laut Pitten, sich als Eltern ein Stück in die Rolle der Kinder zu versetzen, um so deren Reaktionen auf die Anforderungen der Eltern besser zu verstehen. Wann echte Medienabhängigkeit im medizinischen Sinne beginnt wurde anhand einer Kriterienliste erläutert. Was solche Medienabhängigkeit bedeutet, verdeutlichte Dipl.- Psych. Pitten mit einigen erschütternden Zitaten von Medienabhängigen aus seiner praktischen Tätigkeit.

Die abschließende Diskussionsrunde zeigte, dass viele Eltern sehr ähnliche Herausforderungen bei diesem Thema haben. Einige Eltern wussten nicht mehr, wie sie den Medienkonsum ihres Kindes in den Griff bekommen sollen, andere fragten sich, ob der Medienkonsum noch im akzeptablen Rahmen liegt. Für alle hatte Herr Pitten hilfreiche Ratschläge. Eine Zusammenstellung mit vielen Informationen zum Thema können auf Nachfrage (thg.event@thg-hagen.info) gern zugesendet werden. Als Resümee beider Veranstaltungen lässt sich zusammenfassen:

Digitale Jugend braucht unbedingt sensibilisierte und informierte Eltern!