Milchcup-Teams mit zwei ersten und einem dritten Platz

In Dortmund fand am 20.02.2019 ein spannendes Tischtennisrundlaufturnier statt. In diesem Jahr haben sich 23 Schulen des Umkreises miteinander gemessen. Die Teams des THG boten sich spannende Duelle mit den Mitstreitern.

Alle Teams unserer Schule überstanden die Vorrunde. Die Jungen der Klasse 6b scheiterten leider im Viertelfinale. Bei den Jungen der Klasse 5c ging es eine Runde weiter, sie scheiterten jedoch dann an dem starken Gegner im Halbfinale. Der Sieg im „kleinen Finale“ sorgte für den Platz 3 in ihrer Wettkampfklasse.

In den Wettkampfklassen der Mädchenteams ging es jeweils ins Finale. Während es die Mädchen der Klasse 6c spannend machten und letztlich den hart umkämpften, aber verdienten Sieg einfuhren, zeigten die Mädchen der Klasse 5a eine souveräne Leistung. Somit qualifizierten sich beide MädchenTeams für die Landesmeisterschaft in Düsseldorf.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!!!

Die THG-Jungen werden Landesmeister und lösen das Berlinticket

Nach einem wahren Finalkrimi kannte der Jubel keine Grenzen. Das THG löst nach zahlreichen zweiten Plätzen in den vergangenen Jahren das Ticket zum Bundesfinale nach Berlin. Dort treten die WKIII-Jungen als NRW-Titelträger an und spielen gegen die 15 anderen Bundessieger vom 7.-11 Mai um den Bundestitel.


Nach einem starkem Auftakt in der Gruppe gegen die private International School aus Düsseldorf (49:24), indem das Trainergespann Schneider/Nolte nach einem 25:3-Lauf in der Mitte des Spiels final Stammkräfte schonen konnte, stockte der Spielfluss gegen das Basketballinternat Schloss Hagerhof. Nach einem 17:12-Rückstand gelang noch der Ausgleich zur Halbzeit (19:19), ehe Sebastian Orthen und Finn-Luca Philipp das Heft im Angriff in die Hand nahmen und eine Zehn-Punkte-Führung herausspielten (41:31). Mit dem Gruppensieg wich man den favorisierten Münsteranern der NRW-Sportschule aus und spielte im Semifinale gegen die gastgebende NRW-Sportschule aus Paderborn. Nach bereits 40 gespielten Minuten und nur kurzen Pausen fanden die Jungs zunächst überhaupt nicht in die Partie. Über 0:8 liefen Liam Pauli und Co. einem 15:5-Rückstand hinterher. Doch zeichnete sich ein ähnlicher Spielverlauf wie im letzten Gruppenspiel ab. In den letzten 90 Sekunden vor der Halbzeit gelang ein 7:0-Lauf, sodass das Halbfinale mit dem Seitenwechsel wieder völlig offen war. Zehn Punkte allein von Jordan Iloanya sorgten für einen 37:24-Vorsprung und waren entscheidend für den Finaleinzug. Doch machten sich die THG-Jungs durch durchwachsene erste Halbzeiten das Leben bis hierher selbst schwer und mussten in den gespielten 60 Minuten schon viel Energie lassen. Zudem war Felix Buczkowski angeschlagen und konnte nur noch bedingt helfen. Doch dann ging es hellwach ins große Finale. Mit schnellem Spiel konnten die langen Münsteraner überspielt werden. Durch dem erfolgreichen Zug zum Korb ergaben sich Räume, sodass es Finn-Luca Philipp und Liam Pauli Dreier Dreier klingeln ließen und das Team mit 20:12 in Front warfen. Sebastian Orthen stand dem in nichts nach, sodass eine überraschende 28:21-Halbzeitführung zu Buche stand. Doch Münster drehte die Partie direkt nach dem Seitenwechsel. Über ihren Auswahlcenter Schulte gelang ein 10-0-Run. Beim 37:32 drei Minuten vor dem Ende deutete sich ein weiterer Vize-Titel an. Doch dann kamen die Minuten des Jan Wiedemanns, der bis dahin offensiv noch nicht in Erscheinung trat. Mit seinem ersten Dreier ließ er seine Farben wieder hoffen. Die Führungsspieler Iloanya und
Philipp ließen den Rückstand weiter schmelzen, ehe die letzte Spielminute anbrach. Nach erfolgreicher Verteidigung folgte der zweite Dreier Wiedemanns zur umjubelten 45:42-Führung. Nach einer Auszeit konnten die Münsteraner zwölf Sekunden vor Schluss über ihre lange Garde ausgleichen. Ein letzter Angriff wurde von Philipp vorgetragen, der den erneut freien Wiedemann anspielte und dieser den Ball zum dritten Mal wie selbstverständlich für drei weitere Punkte durch die Reuse warf. Kurz darauf ertönte die Sirene und die Jubelarie begann. „In NRW den Titel zu holen, ist hoch einzuschätzen. Wir spielen hier ausschließlich gegen Privat- bzw. Sportinternatsschulen mit strukturell noch besseren Bedingungen, wenngleich ich in Hagen nur jedem Basketball interessierten Kind das THG ans Herz legen kann. Das Bundesfinale in Berlin ist eine tolle Belohnung“ zeigt sich Tobit Schneider sechs Jahre nach der Deutschen Meisterschaft, u.a. mit Phoenixakteur Jonas Grof, glücklich.

Auch die WKII Jungen der THG-Basketballschmiede in NRW top
Der große Wurf blieb dem Team von Sandra Walter und Kai Schulze leider verwehrt. Dennoch können die älteren THG-Jungs erhobenen Hauptes die Schulsaison beenden. „Mit Platz Zwei in NRW gehört man in der Regel zu den zehn besten Teams Deutschlands.“ weiß Walter einzuordnen. Nach Siegen über Paderborn (44:41) und Bonn (48:21) war das Schloss Hagerhof ein dicker Brocken im Halbfinale. Mit 34:31 sicherten sich die Jungs aber wie in der vergangenen Saison das Finalspiel. Auch im letzten Jahr hieß der Gegner Münster, die sich nach dem Landestitel im Anschluss auch noch den Bundestitel sicherten. Auch in diesem Jahr drückten sie dem Spiel ihren Stempel auf und erspielten sich früh eine zweistellige Führung heraus. Eine ausgeglichene zweite Halbzeit unterstrich nochmal die Moral des Teams.

Für die WKIII Jungen spielten: Finn Drescher, Finn-Luca Philipp, Jordan, Iloanya, Sebastian Orthen, Liam Pauli, Tim Wiedemann, Jan Wiedemann, Felix Buczkowski, Jona Fömpe, Ben Longerich.

Für die WKII Jungen spielten: Emil Loch, Yannik Brinkmann, Saša Obradovic, Luca Klein, Niklas Lückenotte, Lukas Langermann, Aljoscha Krüsmann, Johannes Priebe, Tim Gimbel.

Blutjunges THG begeistert mit Vizemeisterschaft

Blutjung, aber mit ordentlich Raffinesse und Talent ausgestattet, bespielten die THG-Mädchen des Theodor-Heuss-Gymnasiums ihre Gegner bei den diesjährigen Landesmeisterschaften, die die THG-Equipe nach Bad Honnef führte. Die deutliche Finalniederlage gegen die favorisierten Gastgeber war hier nur ein kleiner Wermutstropfen.

Zuvor begeisterten die zum Teil noch drei Jahre jüngeren Spielerinnen mit zielstrebigen Offensivaktionen und cleverer Verteidigung. So war der Gegner Aachen direkt ohne jede Chance und hatte schnell das Nachsehen. Mit Recklinghausen wartete im direkten Anschluss ein ambitionierter Gegner, die die Mädels bereits über ihre Vereinsteams kannten. Auch hier drückte das THG-Team dem Spiel ihren Stempel auf. Einige vergebene Wurfchancen verhinderten aber eine frühere Entscheidung, wenngleich der hauchdünne Sieg die Partie spannender ausssehen ließ, als es final war. Mit dem Erfolg sicherten sich die Walter- bzw. Schneiderschützlinge den Gruppensieg und ging damit den haushoch favorisierten Bad Honnefern aus dem Weg. In einem ausgeglichenem Halbfinale machte sich langsam die physische Unterlegenheit bemerkbar und die Mädels mussten an ihre Kraftreserven gehen. Nach einer schwächeren ersten Hälfte, kämpften Lara Langermann und Co. um jeden Ball und wussten mit Zug zum Korb zu überzeugen, sodass ein 30:22-Erfolg zu Buche stand und damit gleichzeitig die Möglichkeit für die jungen Mädchen ein Finalspiel zu spielen.

Die THG-Mädchen spielten selbst hier gegen die Internatmädchen furchtlos auf und überraschten die Gastgeber. Getroffene Korbleger wechselten sich mit erfolgreichen Dreiern von Maya Backhove und Nina Wisniewski ab und die Zuschauer staunten nicht schlecht über eine 10:6-Führung der kleinen Wirbelwinde aus Hagen. Auch wenn das Finale fortan die erwartete Richtung nahm, spielten die THG-Mädels eine tolle Schulsaison, die sie mit dem Vizetitel beendeten.

Es spielten: Paula Grünhage (6/0/2/2), Maya Backhove (2/0/2/3), Luisa Visarius (6/4/0/0), Lara Langermann (12/14/13/9), Marija Ilic (12/5/8/5), Greta Ohrmann (14/2/2/2), Nina Wisniewski (15/4/3/3).

THG vs. Aachen 67:11

THG vs. Recklinghausen 29:28

THG vs. Jüchen 30:22

THG vs. Bad Honnef 24:49

Junge THG-Schülerinnen wirbeln sich ins Basketball-Landesfinale

Während das WKII-Team des Theodor-Heuss-Gymnasiums aufgrund einer Kursfahrt die Teilnahme an der Endrunde der Regierungsbezirksmeisterschaften absagen musste, standen die jungen Mädchen den erfolgreichen Jungen in nichts nach und stürmten ebenfalls ins Landesfinale. 

Dabei war der Erfolg vorab gar nicht zu erwarten. Wegen Klassenarbeiten musste die von Sandra Walter und Tobit Schneider betreute blutjunge Mannschaft auf zwei erfahrene Kräfte verzichten und reiste mit nur sechs einsatzfähigen Spielerinnen an. 

Als erster Gegner stand der Gastgeber Freudenberg auf dem Feld. Im Schnitt einen Kopf kleiner, aber mit technischen – und Geschwindigkeitsvorteilen, hielten die Youngster trotz vieler zweiter Wurfchancen Freudenbergs dagegen. Mit Zug zu Korb setzten sich Lara Langermann und Co. schließlich ab und sicherten sich einen ersten 73:30-Erfolg. 

In der zweiten Partie gegen die Konrad-Adenauer Realschule aus Hamm hatten die kleinen Wirbelwinde leichtes Spiel und konnten Kräfte schonen. Mit 69:12 war der Sieg überdeutlich und der Halbfinaleinzug als Gruppenerster perfekt. Doch das sollte noch nicht alles sein. Mit den geschonten Reserven ging es nun mit Vollgas gegen das Otto-Hahn-Gymnasium aus Herne. Mit einer Ganzfeldpresse fegte die Truppe über die Herner hinweg und führte schnell mit 12:1. Mit dem Luxus, das Tempo etwas herauszunehmen stand abschließend ein 40:28- Erfolg zu Buche. Im anderen Halbfinale gewann dagegen Bochum nach einem wahren Krimi gegen die lang gewachsenen Freudenberger mit einem Punkt. Der Start gegen die Bochumer Mädchen sollte dennoch nicht gelingen, da die Bochumer die Zone gut deckten und der Zug zum Korb somit verhindert wurde. Nach einer Auszeit drehten gerade die Jüngsten mit Marija Ilic und Nina Wisniewski auf und erzielten die Führung. Marija Ilic war es auch, die zehn Sekunden vor dem Ende den umjubelten Siegtreffer erzielte (31:30). 

Völlig unerwartet aber verdient belohnten sich die Mädchen als drittes THG-Team mit dem Einzug in das Landesfinale, welches am 13.2. in Bad Honnef ausgetragen wird. 

Es spielten: Anna Meierling, Paula Grünhage, Greta Ohrmann, Lara Langermann, Nina Wisniewski, Marija Ilic. 

THG mit beiden Jungenteams Regierungsbezirksmeister

Sowohl die Jungs der Wettkampfklasse II um Phoenixakteur Emil Loch als auch das jüngere Team des Gymnasiums vom Höing sicherten sich bei den Regierungsbezirksmeisterschaften den Titel. 

Jeweils drei Teams standen den THG-Mannschaften im Kampf um den Einzug ins Landesfinale gegenüber. Dabei gab es der Spielplan vor, dass die Spiele mit Hagener Beteiligung jeweils gleichzeitig stattfanden. Dabei traten die von Sandra Walter, Kai Schulze (Jugendkoordinator Phoenix Hagen) sowie Tobit Schneider und Alex Nolte (Co-Trainer Phoenix Hagen) gecoachten Teams zunächst gegen überforderte Schüler aus dem Sauerland an. Während die WKII die Begegnung gegen Bad Laasphe mit 47:11 für sich entschieden, war der Aufgalopp für die WKIII noch einfacher und gewannnen in zwanzig gespielten Minuten gegen Freudenberg mit 97:13.

Die jeweils stärksten Gegner warteten in der zweiten Partie auf die Hagener Talente. Während die WK III mit erfolgreichen Distanzwürfen, allen voran durch Finn Luca Philipp, die Weichen früh auf Sieg stellte (Endergebnis 52:35), agierten die älteren Jungs schwach und mühten sich erst in den Schlussminuten zum 50-40-Erfolg. Die Konkurrenz aus Dortmund waren die letzten Gegner des Tages und stellte das THG vor keine Probleme. Souveräne Siege (WKII: 59:12, WKIII: 60:32) sorgten für weiße Westen im diesjährigen Wettbewerb, wenngleich mit Jordan Iloanya und Tim Gimbel wichtige Stützen verletzungsbedingt ausfielen. 

Am 14. Februar geht es nun gemeinsam zum Landesfinale nach Paderborn, um als Regierungsbezirkssieger Arnsbergs der Konkurrenz aus Köln, Münster und Paderborn möglichst ein Bein zu stellen. 

Das THG zieht mit allen vier Teams in die nächste Runde ein

Nachdem zu Beginn der Woche die THG-Jungen bereits zwei Titel holten, machten es am Donnerstag die Mädchen nach. Das THG zieht somit mit sämtlichen Schulteams in die Bezirksrunde ein.

Dabei gab es gerade bei den Wettkämpfen der Jungen erfreulich viele Gegner, so spielte beispielsweise erstmalig die FESH bei den Stadtmeisterschaften der Wettkampfklasse II mit. Das THG setzte sich in der Klasse, trotz der Knieverletzung von Tim Gimbel, gegen die weitere Konkurrenz vom Albrecht-Dürer-Gymnasium und der Hildegardisschule durch.

Einen Tag darauf wollten es die Jungen des THG ihren älteren Mitschülern gleichtun. Dies gelang souverän, indem man die Konkurrenz vom Christian-Rohlfs-Gymnasium, der Hildegardisschule und dem Fichte hinter sich ließ.

Die THG-Mädchen der WKII durften sich erst gar nicht präsentieren. So zogen das Christian-Rohlfs-Gymnasium und die Hildegardisschule ihre Teams kurzfristig zurück, sodass den Mädels es vergönnt war, sich mit anderen Teams zu messen.

Anders war es dann aber bei den Mädchen der WKIII, die am Donnerstag den Abschluss der Stadtmeisterschaften bildeten. Während die Hildegardisschule und das THG jeweils Kantersiege gegen die tapfer kämpfenden Schülerinnen des CRG einfuhren, kam es im letzten Spiel zum Showdown. Hier setzten sich die kleineren und jüngeren Mädchen vom THG hauchdünn mit einem Punkt gegen die Konkurrenz durch und bescherte dem THG damit eine makellose Bilanz.

Das THG krönt seine Milchcup-Sieger

Dieses Jahr kämpften 27 Tischtennisteams der Klassen 5 und 6 um den Sieg beim schulinternen Milchcup. Nach spannenden Matches haben insgesamt vier Teams zum Turniersieg in ihren jeweiligen Gruppen auf das Podium geschafft.

Im 5. Schuljahr der Mädchen siegte die Klasse 5a (Tischtennis Girls, 5aM1). Den Sieg bei den Jungen sicherte sich die Klasse 5c (5cJ1). Im 6. Schuljahr ging der Sieg bei den Mädchen an die Klasse 6c (Die Marshmallows, 6cM1)… Bei den Jungen hat sich die Klasse 6b (Black-White Lions, 6bJ2) durchgesetzt.

Die Siegerteams haben sich mit dem Sieg des schulinternen Milchcups für die Bezirksmeisterschaft qualifiziert.

Sportliche Grüße

Die Sportfachschaft

Körbe für Namibia 2.0 beim Phoenixspiel

Über 2000 Zuschauer in der Krollmann-Arena und  (hoffentlich) gute Stimmung in der Halbzeitpause eines Phoenixspiels: Das scheinen gute Bedingungen für eine zweite Auflage der Aktion „Körbe für Namibia“ der Namibia-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums zu sein. Beim Heimspiel am 4. November gegen die PS Karlsruhe Lions werden zahlreiche Schüler und Schülerinnen aus den Klassenstufen 5 bis 7, die Basketball als Neigungsfach gewählt haben, in 7 Minuten versuchen, möglichst viele Korbleger zu treffen. Pro Treffer spendet der diesjährige Sponsor Vogelsang Edelstähle 10 Euro für die Unterstützung der St. Barnabas Primary School, einer Grundschule im Armenviertel von Windhoek.

Vogelsang Edelstähle, ein Edelstahlhändler aus dem Lennetal, unterstützt schon seit Jahren den lokalen Sport in Hagen und ist ein Sponsor des TSV Hagen 1860. Die Firma übernimmt dort oft Kosten für Trikots und unterstützt weitere Jugendmannschaften und Projekte. Durch diese Verbindung mit dem TSV entstand auch die Kooperation für „Körbe für Namibia“ dieses Jahr. Zusätzlich zu den Spenden pro Korb bezahlt Vogelsang auch die Kosten für die T-Shirts der teilnehmenden Werfer und Helfer.

Das erworfene Geld kommt der St. Barnabas Primary School zugute. Nachdem beim letzten Mal 2015 durch „Körbe für Namibia“ ein großer Beitrag zum Bau einer neuen, überdachten Küche geleistet werden konnte, soll auch dieses Jahr der Spendenbeitrag einem größeren Projekt an der Grundschule  helfen.

„Die Kinder dort leben in gänzlich anderen Lebensverhältnissen und Dinge, die hier in Deutschland zur Normalität gehören, sind dort nicht vorstellbar bzw. möglich. Dafür werden bei der Aktion bereits die Kinder der Basketball-AG sensibilisiert und durch ihren Einsatz bei Körbe für Namibia und die finanzielle Unterstützung von Vogelsang Edelstähle kann hoffentlich das nächste größere Projekt vor Ort realisiert werden, dementsprechend ist die Aktion auf jeden Fall die Unterstützung wert“, führt Paulina Fritz, eine Mitarbeiterin, die selbst auch Basketball spielt und den Kontakt zum Sponsor  vermitteln konnte, aus.

Während der Aktion in der Halbzeitpause und auch nach dem Spiel wird die Möglichkeit bestehen, selbst einen kleineren Betrag zu spenden oder sich beim Stand der Namibia-AG im Foyer der Krollmann-Arena noch weiter über die AG und das Projekt zu informieren.

Zwei weitere THG-Basketballer im Fokus der Jugendnationalmannschaft

Das THG ist traditionell für die gute Basketballausbildung bekannt. Seit Generationen durchlaufen zukünftige Basketballprofis, gar Nationalspieler, die Bildungsstätte am Höing. Von Oliver Herkelmann, noch heute 50-jährig in der Bezirksliga erfolgreich auf Korbjagd, über Per Günther, jahrelang der beliebteste Spieler der Basketballbundesliga, und Fabian Bleck, mittlerweile ein Leistungsträger beim Erstligisten in Bremerhaven, folgten in den letzten Jahren die Phoenixasse Dominik Spohr, Jonas Grof, Jasper Günther und mit Marco Hollersbacher sowie Perspektivspieler Emil Loch aktuelle Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums und bilden damit gemeinsam mit Assistenztrainer Tobit Schneider, selbst Lehrer am THG, eine ordentliche Portion THG im Zweitligakader des klassenhöchsten Teams Hagens. Da ist es praktisch, wenn die als Ischelandhalle bekannte Krollmann-Arena gleichzeitig Schulsporthalle der Schule und Spielstätte von Phoenix ist. Neben dem weiblichen Aushängeschild, Nationalspielerin Kimberly Pohlmann, die seit Saisonbeginn wieder bei ihrem Ex-Team in Saarlouis beheimatet ist, hat sich Sarah Lückenotte nach langer Verletzungsmisere zur Leistungsträgerin beim Zweitligisten in Krofdorf gemausert.

Dass aber auch der Unterbau des THGs weiterhin Talente verspricht, sahen Augenzeugen beim jährlichen Bundesjugendlager in Heidelberg. Hier präsentierten sich die besten Talente des Jahrganges 2004 und spielten im Landesvergleich den Sieger aus. Der Westdeutsche Basketballverband mit den THG-Talenten Zoe Perlick und Finn-Luca Philipp schied mit seinen Teams im Halbfinale aus. Wichtiger als der Mannschaftserfolg ist bei diesem Turnier allerdings der individuelle Eindruck, den die Akteure bei den sichtenden Jugendbundestrainern hinterließen. Das Bundesjugendlager dient als erste große bundesweite Sichtung der Talente und ist ein erster Wegweiser für die sportliche Zukunft. Umso mehr freut sich das THG, dass beide Guards den Sprung in den Talentepool, aus denen zukünftig die U16-Nationalmannschaften gebildet werden, geschafft haben. Herzlichen Glückwunsch Zoe und Finn!