„Tausche Kuchen gegen ein politisches Gespräch“

„Tausche Kuchen gegen ein politisches Gespräch“. Mit diesem Versprechen lockte die THEO-AG am 1. Juli zahlreiche Gäste in die Schule. Nachmittags, nach Unterrichtsschluss. Auch der Hagener Oberbürgermeister Dennis Rehbein (CDU) und die Bundestagsabgeordnete Tijen Ataoglu (CDU) folgten diesem Versprechen auf Diskurs und Biskuit. Jeweils eine Waffellänge lang diskutierten beide im persönlichen Gespräch mit Eltern, Schülern und Lehrkräften über kontroverse Streitfragen – wie zum Beispiel, ob sich die CDU der AfD inhaltlich annähern sollte, um enttäuschte Wähler zurückzugewinnen, oder ob die Stadt Hagen trotz klammer Kassen nach dem Bundesliga-Aufstieg von Phoenix Hagen eine neue Multifunktionshalle bauen sollte. Ziel dieses politischen Speed-Datings , das vom Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ gefördert wurde, war das Training des Demokratiemuskels: der Austausch von Argumenten, das Aushalten unterschiedlicher Standpunkte und der Perspektivwechsel. Mindestens die 18 Teilnehmer der „Friedensfahrt 2026“ werden (nicht nur) ihren Demokratiemuskel in den nächsten Wochen benötigen, wenn sie per Fahrrad von Weimar via Erfurt, Leipzig und Wittenberg nach Berlin radeln. Denn auch unterwegs wird Kuchen gegen ein politisches Gespräch getauscht.

Landestreffen: Demokratisch Handeln

Tausche Kuchen gegen ein politisches Gespräch. Auf Einladung des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW und der Heinrich-Böll-Stiftung nahmen Arne Eßer und Robert Steinmann am Landestreffen des Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ teil. Dort trainierten die beiden EF-Schüler ihren Demokratiemuskel: Sie präsentierten das Projekt „Tausche Kuchen gegen ein politisches Gespräch.

THG-Schüler radeln 550 Kilometer für Diskurs, Dialog und Debatte anlässlich der Kommunalwahl 2025“ der THEO-AG, besuchten unterschiedliche Workshops zu Demokratiebildung und vernetzen sich mich anderen engagierten Schülerinnen und Schülern. In zwei Tagen wurden 26 Projekte unterschiedlicher Nordrhein-westfälischer Schulen von insgesamt 75 eingereichten Projekten aus NRW in der Akademie Klausenhof für ihr Engagement für Demokratie, Toleranz und gesellschaftliches Zusammenleben ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch – und weiter so!

Vorbereitungsworkshop für die Friedensfahrt 2026

Begegnen. Fragen. Weitersagen.

Unter diesem Motto trafen sich 19 zukünftige „Friedensfahrer“ und fünf assoziierte Schüler in Begleitung von Tabea Bretländer und Dr. Andrea Kolpatzik bei den „Holo-Voices“ auf Zeche Zollverein in Essen. Die Ausmaße von Zwangsarbeit während der NS-Zeit im Ruhrgebiet entdecken, Erkenntnisinteressen präzise formulieren, Deep Fakes analysieren und antisemitische Stereotype auf Instagram, TikTok und Co. reflektieren.

Im eintägigen Vorbereitungsworkshop befragten die THG-Schüler KI generierte Zeitzeugen und diskutierten, wie sich Erinnerung an den Nationalsozialismus nach dem Ableben der Zeitzeugen und im Zeitalter von KI gestalten wird. Neben der inhaltlichen Vorbereitung auf die im Juli stattfindende „Friedensfahrt 2026“ stand auch das erstmalige Kennenlernen der Gruppe im Fokus. Auch hier passte es!