Erfolgreiche Teilnahme an der 1. Runde der Chemieolympiade 2020

Wir gratulieren Melissa Peikert (Q2) zur erfolgreichen Teilnahme an der ersten Runde der internationalen Chemie-Olympiade.

Damit qualifizierte sie sich zur Teilnahme an der 2. Runde der Chemie-Olympiade (eine 3-stündige Klausur) und damit verbunden eine Teilnahme an eintägigen Workshops z. B. im Forschungszentrum Jülich, im Chemiepark Marl, bei Bayer CropScience, in den Schülerlaboren bei Covestro oder der Bayer AG im Baykomm jeweils in Leverkusen, bei der Bayer Pharma AG, bei der BASF Coatings, im Alfried-Krupp-Schülerlabor der Universität Bochum und im DLR-Schülerlabor der Technischen Universität Dortmund. Wir wünschen viel Erfolg in der 2. Runde

Nachlese „Aktion Tagwerk“

Am Montag, den 26.10.2020, sind 502 Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen des THG unter dem Motto „Wandern für ein besseres Wir“ 4381 km gelaufen. Wenn das nicht schon eine eindrucksvolle Zahl ist! Dabei hatten alle viel Spaß!

Dass wir aber eine Spendensumme von 4517 Euro an „Aktion Tagwerk e.V.“ überweisen konnten, ist großartig und zeigt, was wir für eine tolle Gemeinschaft sind und was wir bewirken können, wenn alle mitmachen.
Wir möchten uns bei allen Teilnehmenden, Mitwirkenden und vor allem bei den
Sponsorinnen und Sponsoren ganz herzlich bedanken. Ein großer Dank und große Anerkennung geht an unsere Schülerinnen und Schüler, die das Anliegen von „Aktion Tagwerk“ im Familien- und Freundeskreis kommuniziert und so über die Grenzen der Schulgemeinschaft Interesse und Hilfsbereitschaft geweckt haben.
Aus den zugesandten Fotos haben wir für euch eine kleine Collage zusammengestellt. Sie soll euch an den Tag erinnern und das Gemeinschaftsgefühl ausdrücken, das wir zurzeit aufgrund der Abstandsregeln häufig vermissen. Das Geld wird dringend gebraucht und sicherlich in den Projekten von „Aktion Tagwerk e.V.“ und in unseren Partnerschulen sinnvoll
für Kinder und Jugendliche investiert. Die Corona-Pandemie betrifft uns alle.

Laura Gost, Katia Thonfeld, Ute Rethwisch, Christiane Wißkirchen


Der Erdkunde-Projektkurs setzt sich kritisch mit dem Einsatz von Plastik auseinander

Der weltweite Einsatz von Plastik führt zu immer größeren Umweltproblemen. Aus diesem Grunde hat sich unser Erdkunde-Projektkurs an unserer Schule ausführlich mit diesem Problem beschäftigt.

Schauen wir uns doch mal um: Plastik ist überall, nicht nur als Verpackungsmaterial oder in Spielzeugen. Plastik ist längst in unserem Alltag integriert. Die Menge des vorhandenen und immer wieder neu produzierten Materials, aber auch seine lange Haltbarkeit, werden immer mehr zu einem Problem. Es landet oft sogar dort, wo wir es kaum vermuten: auf unseren Tellern. Wie aber wird man das ganze Plastik wieder los? Oder besser noch: wie kann man es vermeiden?

Seit den 1960er Jahren ist die weltweite Plastikproduktion geschätzt von 1,5 Millionen auf 400 Millionen Tonnen pro Jahr gestiegen. Große Mengen davon gelangen in die Umwelt mit unabsehbaren Folgen für Tiere, Pflanzen und Menschen. „Mikroplastik befindet sich überall, an Land, im Wasser und sogar in der Luft“, bestätigen Wissenschaftler. Kunststoffe seien in der Umwelt so allgegenwärtig, dass das 21. Jahrhundert wahrscheinlich als das „Plastik-Zeitalter“ in Erinnerung bleibt.

Weil diese Fakten und dieses drastische Problem uns Sorgen gemacht haben, waren wir am 18.09.20 auf der „Creativa/Fair Friends“ Messe in Dortmund. Wir haben vielfältige Ideen entdeckt, wie Sportkleidung bestehend aus Plastikmüll aus dem Meer, wiederverwendbare Becher aus Holz und vielem mehr. Dennoch sind dies keine Dinge, die jeder von uns im Alltag unbedingt benötigt oder kostengünstig findet. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen am 22.09.20 an unserer Schule Müll aufzusammeln.
Wir waren schockiert darüber, was wir alleine für eine Menge an Müll bei uns auf dem Schulhof gefunden haben, obwohl alle 10 Meter ein Mülleimer vorhanden ist. Wir wissen, dass dies nicht gleich Auswirkungen auf die ganze Welt hat oder das Plastikproblem lösen wird, aber dennoch war dies ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wenn jede/-r Schüler/-In an unserer Schule darauf achtet, seinen/ihren Müll fürsorglich in einem der vorhandenen Mülleimer zu entsorgen, wäre das schon ein riesiger Fortschritt.

Weitere Dinge, die man tun könnte um zu einer der saubereren Umwelt etwas beizutragen, sind beispielsweise den Plastikverbrauch generell zu reduzieren, in dem man auf Einwegplastik verzichtet und stattdessen auf Stofftaschen beim Einkauf und auf wiederbefüllbare Flaschen umsteigt.
Desweiteren sollte man den Müll trennen und Pfandflaschen abgeben und somit verhindern, dass Plastik in die Umwelt gelangt. Vielleicht konnten wir den ein oder anderen ermutigen, mal Müll in seiner Freizeit aufzusammeln oder auf plastikfreie Allternativen umzusteigen.

Veronika Haar & Noley Lausch

THG Dance Crew bei der Westdeutschen Streetdance Meisterschaft

Am Wochenende ging es für die Tanz AG, der „THG Dance Crew“, nach einer langen coronabedingten Pause, endlich wieder auf die Bühne. Mit einem Kaltstart und nur wenigen Proben wurde am Samstag direkt ein wenig Meisterschaftsluft geschnuppert. Nachdem die Gruppe zu Beginn des Jahres noch unbewertet an den Duisburger Tanztagen teilnehmen konnte, kam jetzt mit der Westdeutschen Streetdance Meisterschaft in Wesel  die Konkurrenz und Jurybewertung hinzu. Mit ihrer Choreograph

ie hat die Crew das aktuelle Thema Corona und die unterschiedlichen Haltungen zu den Hygienevorschriften in einem tänzerischen Battle zu Michael Jacksons Musik „Beat it“ ausgetragen und konnte die Jury damit überzeugen. Mit einem 3. Platz in der Kategorie Showcases, einem Pokal und jeder Menge Urkunden im Gepäck ging es am Samstag Abend glücklich und an Erfahrungen reicher  zurück nach Hause. Wir danken für die Ausrichtung der Veranstaltung und sagen: „Stay Safe!“

Erfolgreiche Teilnahme bei dem Wettbewerb „Chemie die stimmt!“

Insgesamt ca. 400 verschiedene Schulen aus ganz Deutschland nahmen im letzten Schuljahr an dem Wettbewerb „Chemie die stimmt!“ des Fördervereins Chemieolympiade e.V. teil. 17 Schüler und Schülerinnen unserer Schule (Jahrgangstufe 9) konnten die erste Runde erfolgreich abschließen und bekamen eine Urkunde mit Zeugnis überreicht. Peter Johannes Markowski aus der 9. Klasse (jetzt EF) hat es in diesem Jahr unter die 30 Besten seiner Jahrgangsstufe aus NRW geschafft und wurde zur 2. Runde an die Universität Münster eingeladen. Coronabedingt musste die Veranstaltung in Münster ausfallen und die Teilnehmer mussten sich in einer weiteren Hausaufgabenrunde beweisen. Auch für diese Runde erhielt Peter Johannes Markowski eine Urkunde.

Seit dem Schuljahr 2016/2017 nimmt unsere Schule am Wettbewerb „Chemie – die stimmt!“ teil. Chemie – die stimmt! bietet jährlich ca. 3800 SchülerInnen der 8. bis 10. Klassenstufen einen Einstieg in die faszinierende Welt der Chemie. Zum Beginn eines Schuljahres lädt die erste Runde mit altersgerechten Aufgabenstellungen zum Knobeln, Recherchieren und Experimentieren ein. Bereits auf der zweiten Ebene, den Landesrunden, können die TeilnehmerInnen andere naturwissenschaftlich interessierte SchülerInnen treffen und einen Einblick in aktuelle Themen der Chemie erhalten.

Wenn ihr auch Lust habt, an diesem Wettbewerb teilzunehmen meldet euch bei Frau Schmidt oder schaut im Internet unter www.chemie-die-stimmt.de.

 

Neu am THG – THG FoodLovers – DIE Koch- und Back-AG am THG

Seit diesem Schuljahr ist am THG kulinarisch einiges geboten. Dienstags in der 7. und 8. Stunde wird unter der Leitung von Marie Meiners und Manuela Wienhauer gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6 in der Mensaküche Köstliches zubereitet. Dabei stehen jede Woche jeweils eine herzhafte als auch eine süße Speise auf dem Menüplan. So versuchten sich die THG FoodLovers bei den bisherigen Treffen bereits an Brownies bzw. einer Biskuitrolle sowie Gemüsespießen und vegetarischen Wraps.

Frau Meiners und Frau Wienhauer sind überwältigt vom Interesse und Engagement, das der neuen AG seitens der Schülerschaft entgegengebracht wird, und freuen sich auf viele weitere Zubereitungen an Gaumenfreuden. Neuerdings können die Speisen nun auch – Dank finanzieller Unterstützung des Fördervereins – mit eigenem Küchenequipment zubereitet werden.

Namibia – Ein Nachbericht

Die Reise nach Namibia war eine der schönsten Unternehmungen, die wir erleben durften, nicht nur wegen der atemberaubenden Landschaft und der beeindruckenden Tierwelt, sondern vor allem weil dadurch neue Freundschaften geknüpft wurden. Wir haben, seitdem wir im Februar Namibia auf Wiedersehen sagen mussten, regelmäßigen Kontakt mit unseren Austauschschülerinnen und wir planen nicht nur unser nächstes Wiedersehen, welches hoffentlich nächstes Jahr im Mai stattfinden kann, sondern auch darüber hinaus. Bei uns hat es direkt, als wir unsere Austauschschülerinnen das erste Mal gesehen haben, “Klick” gemacht. Wir hatten zwar vorher schon Kontakt über Whats App und Face Time, aber als wir uns alle das erste Mal sahen, hat man direkt gemerkt, dass diese Freundschaften sehr stark sein werden. Dadurch, dass wir eine Woche in der Familie lebten, könnte man sogar sagen, dass man fast ein familienähnliches Verhältnis aufgebaut hat. Aber die Freundschaften waren nicht das Einzige, die uns näher an das Land gebracht haben. Der Besuch in Katutura zeigte uns noch eine ganz andere Seite. Wir hatten die Chance mit den Kindern im Township viel Spaß zu haben und hatten so auch direkten Kontakt zu dieser “anderen Seite”, was glaube ich für jeden eine Erfahrung war, die wir nie vergessen werden und uns auch in irgendeiner Weise verändert hat.

Namibia war eine Erfahrung die wir alle niemals vergessen werden.

Erfolgreiche Qualitätsanalyse am THG

Im März 2020 fand die Qualitätsanalyse am THG statt. Schulbesuchstage, Unterrichtsbeobachtungen, ein Schulrundgang, Dokumentenanalyse, Interviews und eine Akteneinsicht vor Ort mündeten in einen Abschlussbericht des Ministeriums, der dem THG insgesamt ein sehr erfreuliches Ergebnis bescheinigte und zugleich Impulse für eine Weiterentwicklung gab.

In dem QA-Bericht heißt es (Zitat): „Das Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen ist geprägt von einem Klima des Respekts, der Toleranz und der gegenseitigen Wertschätzung. Alle am Schulleben Beteiligten bestätigten in den Interviews, dass sie sich wahrgenommen und wertgeschätzt fühlen. Die im Schulprogramm und Leitbild des THG verankerten Werte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung werden in vielen Bereichen des Schullebens beispielgebend vorgelebt und Schülerinnen und Schüler erhalten auf vielfältige Weise Möglichkeiten zur Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen. Im Rahmen der Unterrichtsbesuche und der Interviews sowie auf Basis der eingereichten Dokumente wurde deutlich, dass das Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen über ein sehr reichhaltiges unterrichtliches Angebot verfügt, das Schülerinnen und Schülern individuelle Profilbildungen und gezielte individuelle Förderungen ermöglicht. Durch eine strategische Öffnung der Schule nach Außen in Form zahlreicher, fest etablierter Kooperationen mit außerschulischen Partnern erweitert die Schule gezielt ihr umfangreiches Bildungsangebot. Eine konzeptionell verankerte Beratung unterstützt Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten bei Bedarf in Lernangelegenheiten.

Lehrende wie Lernende zeigen ein hohes Maß an Identifikation mit der Schule, das sich in einem großen Engagement und in einem hohen Grad an Partizipation widerspiegelt.“ (Zitat Ende)

Und weiter heißt es in dem Bericht (Zitat): „Im Schulprogramm des Theodor-Heuss-Gymnasiums Hagen entwirft die Schule unter dem Stichwort THGmediA:100 eine Vision für ein mobiles und effizientes digitales Arbeiten für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer. Als zentralen Impuls ermutigt das Team der Qualitätsanalyse die am Schulleben Beteiligten diese gemeinsame Zielsetzung konsequent und systematisch zu verfolgen und dabei insbesondere zu einem gemeinsamen Qualitätsverständnis von lernwirksamem Unterricht unter den Bedingungen digitaler Transformation zu kommen. In der von der Schule bereits eingeführten und in Teilen erprobten Lernplattform „itslearning“ sieht das Team der Qualitätsanalyse große Potentiale zur systematischen Kooperation von Kolleginnen und Kollegen, zur flächendeckenden Etablierung einer geeigneten digitalen Lernumgebung sowie zur gezielten Nutzung als strukturierte Hilfen für den individuellen Lernprozess von Schülerinnen und Schülern. Eine konsequente Weiterentwicklung des Unterrichts unter digitalen Rahmenbedingungen ermöglicht vermehrte Gelegenheiten für ein zunehmend selbstgesteuertes Lernen und einer gesteigerten Verantwortung für den eigenen Lernprozess von Schülerinnen und Schülern. Die systematische und zielorientierte Steuerung dieses unterrichtlichen Entwicklungsvorhabens könnte dabei auf der Ebene des Schulprogramms in Form einer konkreten, „smarten“ Arbeitsplanung erfolgen.“ (Zitat Ende)

Im Zuge der Corona-Pandemie und des daraus resultierenden Distanzunterrichts wurden die vom Ministerium empfohlenen Entwicklungsimpulse – insbesondere in Bezug auf die Lernplattform „itslearning“ und digitale Lernprozesse – bereits erfolgreich umgesetzt.