Die Klasse 7c des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Hagen nahm im Rahmen der Lektüre des Romans „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ im Deutschunterricht am Zweitzeug*innen-Projekt des gleichnamigen Vereins teil.
Ziel des Projekts ist es, die Erinnerungen von Holocaust-Überlebenden weiterzugeben und Schülerinnen und Schüler dazu zu ermutigen, selbst zu „Zweitzeug*innen“ zu werden.
Während des Workshops lernten die Schülerinnen und Schüler die Lebensgeschichten von zwei Personen kennen: Leon Weintraum und Wolfgang Lauinger, die die Zeit des Nationalsozialismus und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung erlebt hatten.
Anhand von Bildern, Zitaten und persönlichen Geschichten setzten sich die Jugendlichen intensiv mit den Ereignissen auseinander. Dabei wurde deutlich, welche Auswirkungen Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass auf das Leben einzelner Menschen haben können.
Besonders eindrucksvoll war für viele, dass sie die Geschichten nicht nur in Podcasts hören und an Schautafeln lesen konnten, sondern sie auch aktiv weitergeben können. Als „Zweitzeug*innen“ tragen sie nun die Verantwortung, die Erinnerung an die Schicksale der Betroffenen wachzuhalten und anderen davon zu erzählen.
Die Teilnahme am Projekt war für die Klasse 7c eine wichtige Erfahrung. Sie hat den Schülerinnen und Schülern nicht nur historisches Wissen vermittelt, sondern auch zum Nachdenken über Verantwortung, Respekt und Menschlichkeit in der heutigen Gesellschaft angeregt.




