Der weltweite Einsatz von Plastik führt zu immer größeren Umweltproblemen. Aus diesem Grunde hat sich unser Erdkunde-Projektkurs an unserer Schule ausführlich mit diesem Problem beschäftigt.
Schauen wir uns doch mal um: Plastik ist überall, nicht nur als Verpackungsmaterial oder in Spielzeugen. Plastik ist längst in unserem Alltag integriert. Die Menge des vorhandenen und immer wieder neu produzierten Materials, aber auch seine lange Haltbarkeit, werden immer mehr zu einem Problem. Es landet oft sogar dort, wo wir es kaum vermuten: auf unseren Tellern. Wie aber wird man das ganze Plastik wieder los? Oder besser noch: wie kann man es vermeiden?
Seit den 1960er Jahren ist die weltweite Plastikproduktion geschätzt von 1,5 Millionen auf 400 Millionen Tonnen pro Jahr gestiegen. Große Mengen davon gelangen in die Umwelt mit unabsehbaren Folgen für Tiere, Pflanzen und Menschen. „Mikroplastik befindet sich überall, an Land, im Wasser und sogar in der Luft“, bestätigen Wissenschaftler. Kunststoffe seien in der Umwelt so allgegenwärtig, dass das 21. Jahrhundert wahrscheinlich als das „Plastik-Zeitalter“ in Erinnerung bleibt.
Weil diese Fakten und dieses drastische Problem uns Sorgen gemacht haben, waren wir am 18.09.20 auf der „Creativa/Fair Friends“ Messe in Dortmund. Wir haben vielfältige Ideen entdeckt, wie Sportkleidung bestehend aus Plastikmüll aus dem Meer, wiederverwendbare Becher aus Holz und vielem mehr. Dennoch sind dies keine Dinge, die jeder von uns im Alltag unbedingt benötigt oder kostengünstig findet. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen am 22.09.20 an unserer Schule Müll aufzusammeln.
Wir waren schockiert darüber, was wir alleine für eine Menge an Müll bei uns auf dem Schulhof gefunden haben, obwohl alle 10 Meter ein Mülleimer vorhanden ist. Wir wissen, dass dies nicht gleich Auswirkungen auf die ganze Welt hat oder das Plastikproblem lösen wird, aber dennoch war dies ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wenn jede/-r Schüler/-In an unserer Schule darauf achtet, seinen/ihren Müll fürsorglich in einem der vorhandenen Mülleimer zu entsorgen, wäre das schon ein riesiger Fortschritt.
Weitere Dinge, die man tun könnte um zu einer der saubereren Umwelt etwas beizutragen, sind beispielsweise den Plastikverbrauch generell zu reduzieren, in dem man auf Einwegplastik verzichtet und stattdessen auf Stofftaschen beim Einkauf und auf wiederbefüllbare Flaschen umsteigt.
Desweiteren sollte man den Müll trennen und Pfandflaschen abgeben und somit verhindern, dass Plastik in die Umwelt gelangt. Vielleicht konnten wir den ein oder anderen ermutigen, mal Müll in seiner Freizeit aufzusammeln oder auf plastikfreie Allternativen umzusteigen.
Veronika Haar & Noley Lausch

Seit dem Schuljahr 2016/2017 nimmt unsere Schule am Wettbewerb „Chemie – die stimmt!“ teil. Chemie – die stimmt! bietet jährlich ca. 3800 SchülerInnen der 8. bis 10. Klassenstufen einen Einstieg in die faszinierende Welt der Chemie. Zum Beginn eines Schuljahres lädt die erste Runde mit altersgerechten Aufgabenstellungen zum Knobeln, Recherchieren und Experimentieren ein. Bereits auf der zweiten Ebene, den Landesrunden, können die TeilnehmerInnen andere naturwissenschaftlich interessierte SchülerInnen treffen und einen Einblick in aktuelle Themen der Chemie erhalten.
Seit diesem Schuljahr ist am THG kulinarisch einiges geboten. Dienstags in der 7. und 8. Stunde wird unter der Leitung von Marie Meiners und Manuela Wienhauer gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6 in der Mensaküche Köstliches zubereitet. Dabei stehen jede Woche jeweils eine herzhafte als auch eine süße Speise auf dem Menüplan. So versuchten sich die THG FoodLovers bei den bisherigen Treffen bereits an Brownies bzw. einer Biskuitrolle sowie Gemüsespießen und vegetarischen Wraps.




