Am 07.02.2020 besuchte der Hagener Oberbürgermeister Herr Schulz ein weiteres Mal im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „extra Zeit – OB macht Schule“ das THG, um sich den Fragen der interessierten Oberstufenschüler und -schülerinnen zu stellen. Dabei wurde nicht nur über kommunale Angelegenheiten diskutiert, sondern ebenso die Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen zum Thema gemacht. Zudem standen auch kritische Nachfragen, etwa zur Gestaltung des THGs sowie zur Umweltpolitik und zum Hagener Busverkehr, im Raum. Rund 90 Minuten nahm sich Herr Schulz die Zeit, die teils auch privateren Fragen, die sich unter anderem um sein Leben nach seiner Amtszeit drehten, zu beantworten und ging auch im Anschluss an die Veranstaltung auf die ein oder andere Rückfrage ein.
Oberbürgermeister Erik O. Schulz zur ersten „extra ZEIT“ am THGAm 29.01.2020 hat uns im Rahmen der Veranstaltung „extra Zeit – OB macht Schule“ der Oberbürgermeister Erik O. Schulz besucht. Dabei stand er den Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase Rede und Antwort. Es wurden Fragen zu verschiedensten Themen, wie Flüchtlingspolitik in Hagen, Sauberkeit der Stadt und dem persönlichen politischen Werdegang des Oberbürgermeisters gestellt und in einer lockeren Atmosphäre ausführlich diskutiert.
Am 22. Januar 2020 spielte das Schulorchester bereits zum achten Mal bei der Neujahrsfeier im Seniorenzentrum Buschstraße und hat den Bewohnern mit jazzig-fetzigen Stücken aus dem letzten Sommer- und Weihnachtsprogramm eine große Freude bereitet. Das gemeinsame Singen und Musizieren von Volksliedern und der Vortrag solistischer Beiträge rundete die gelungene Veranstaltung ab.
Das DESY, eines der weltweit führenden Beschleunigerzentren, ist ein national gefördertes Forschungszentrum der Helmholtz-Gesellschaft mit einem Standort in Hamburg und einem in Zeuthen. In Hamburg wird das stärkste und hellste Röntgenlicht der Welt für Experimente genutzt und Teilchen auf extrem hohe Energien beschleunigt.
Das THG ist Willkommen am DESY
Die beiden Physik-LKs der Qualifikationsphase des THGs sowie weitere interessierte Schüler hatten am vergangenen Donnerstag, 23. Januar, die Chance, dies bei einer Führung am DESY selbst zu erleben. Insgesamt 21 Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte Herr Thurn, Frau Meiners und Frau Kudla fuhren gemeinsam für einen Tag nach Hamburg. Es war bereits der dritte Ausflug des THG zum Forschungszentrum DESY.
Nach einer Einführung mit einer Erläuterung der physikalischen Grundlagen durch einen Doktoranden führte dieser die Gruppe in den Tunnel des inzwischen stillgelegten HERA-Beschleunigers, der mit einem Umfang von über sechs Kilometern der größte in Deutschland gebaute Forschungsapparat aller Zeiten war. Hier wurden bis zum Jahr 2007 Elektronen und Protonen aufeinander geschossen, um mehr über den inneren Aufbau von Protonen zu erfahren. Durch die Experimente an HERA konnten beispielsweise sogenannte Gluonen innerhalb des Protons nachgewiesen werden, die die Quarks im Inneren von Protonen zusammenhalten.
Mit dem Aufzug 15 m in die Tiefe des HERA-TunnelsDer 6,3 km lange HERA-Tunnel tief unter Hamburg (Protonring in gelb; Elektronring in rosa)
Der zweite Teil der Besichtigung führte die Gruppe zum etwas kleineren Speicherring PETRA, mit dem ebenfalls bahnbrechende Erkenntnisse zum Aufbau der Materie gewonnen werden konnten. PETRA dient heute als Strahlungsquelle für Röntgenstrahlen mit besonders hoher Brillanz. Diese sind vor allem für Strukturanalysen in der Chemie und der Biologie sehr wichtig. Aus solchen Untersuchungen ergab sich 2009 sogar ein Chemie-Nobelpreis.
Dabei waren die Schülerinnen und Schüler vor allem auch fasziniert davon, wie real die Forschung ist, die dort betrieben wird und wie diese auch Einfluss nimmt: Viele der Erkenntnisse der Teilchenphysikexperimente des DESY haben inzwischen beispielsweise ihren Platz in den Schulbüchern gefunden. Und auch sonst sind viele Erkenntnisse, die durch Experimente am DESY auch von den über 3000 Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern pro Jahr gewonnen werden, essenziell beispielsweise für die Entwicklung von neuen Medikamenten.
Die gelernten Zusammenhänge, Modelle und Formeln aus dem Physikunterricht bekamen in diesem Kontext für die Schülerinnen und Schüler eine ganz neue, reale Bedeutung: Zu sehen, wie beispielsweise die Theorie von in elektrischen Feldern beschleunigten oder in magnetischen Feldern abgelenkten Teilchen konkret als Baustein von Beschleunigern verwendet wurde, quasi zum Anfassen, war ein faszinierendes Erlebnis.
Das Elektronenstrahlrohr (silber) umgeben von Quadrupol-Magneten (rosa)
Auch die Dimensionen des Forschungszentrums beeindruckten die Schülerinnen und Schüler: 2300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter circa 650 Forscher, arbeiten dort an der Gewinnung von Erkenntnissen. An den verschiedensten internationalen Großprojekten ist das DESY mittlerweile ebenfalls beteiligt: Der European XFEL-Laser auf dem DESY-Gelände erlaubt es, chemische Reaktionen zu „filmen“. Beteiligt ist das DESY außerdem am LHC, dem weltweit größten Ringbeschleuniger am CERN in Genf sowie am Ice-Cube-Experiment in der Antarktis, das kosmische Neutrinos nachweisen soll. Mehr über das DESY erfährt man auf der DESY-Homepage.
Das Erleben von konkreter Forschung war für die Schülerinnen und Schüler so auf jeden Fall eine bereichernde und unglaublich interessante Erfahrung, die hoffentlich auch den nächsten LKs ermöglicht werden kann.
Im folgenden noch weitere Impressionen von dem Besuch:
Erläuterungen zum Prinzip des HERA-RingsDESY-Doktorand erläutert die Kühlung des Protonrings mit flüssigem HeliumDas dünne ElektronenstrahlrohrAufbau des CMS-Experiments am CERNModell der einzigartigen Lichtquellen am DESYPhysik-Lehrkräfte vom THG
Wie die Jahre zuvor ist Benedikt Falk Grobe auch im Jahr 2019 einer der zwei Stadtmeister bei der Mathe-Olympiade geworden, womit er wieder einmal bei der Landesrunde antreten wird. Da er jetzt in der Q2 ist, war es das letzte Mal, dass er an diesem Wettbewerb teilnehmen konnte.
Wir sind super stolz auf dich, Benedikt, und gratulieren herzlichst zu dieser immensen Leistung!
Die prall gefüllte Aula der Krollmann-Arena erstrahlte am 10.12.19 in weihnachtlichem Glanz, als diverse Ensembles und Einzelkünstler der anwesenden Schulgemeinschaft ein Weihnachtskonzert präsentierten, welches keine Wünsche offen und kein Auge trocken ließ.
Pop und Jazz, Klassik und Gospel, leise und laut – das äußerst vielseitige Programm wurde durch das Publikum mit durchgehend begeistertem Beifall belohnt. Das großartige Bühnenbild, welches in diesem Jahr durch Maria Krech und ihre Kunstkurse gestaltet wurde, trug großen Anteil am stimmungsvollen Ambiente des Konzerts.
Unterstufenchor und Schulorchester (Leitung: Georg Klopf) sowie der Vokalpraktische Kurs der Oberstufe (Leitung: Leo Wichmann) bildeten das hervorragende und abwechslungsreiche Rahmenprogramm der Veranstaltung, welches durch grandiose solistische Beiträge noch veredelt wurde. Nina Wisniewski verzauberte die Anwesenden mit ihrem Harfenspiel und Burkhard Huwald ergänzte das Konzert in bewährter Tradition um zwei humoristische Weihnachtsgeschichten, bevor Udo Monien das Publikum durch seine Interpretation von Guildo Horn zum ausgelassenen Mitsingen animierte. Arndt Augustin (Bass), Chris Birkenshaw (Gitarre) und Joshua Pudritz (Schlagzeug) sorgten für das rhythmische Fundament. Gefühlvolle Gesangsduette von Linda Machunze und Melissa Peikert sowie ein neu gegründetes, stimmgewaltiges und unter dem mysteriösen Akronym „KKW“ auftretende Trio rundeten den Abend ab. In altbewährter Tradition gipfelten die Auftritte in einer gemeinsamen Performance des Weihnachtsklassikers „Feliz Navidad“.
Der bis auf den letzten Platz gefüllte Zuschauerraum belohnte die monatelangen Vorbereitungen mit donnerndem Applaus, viele Anwesende hielt es schließlich nicht länger auf den Sitzen und so krönten sie die Musiker am Ende mit stehenden Ovationen. Schulleiter Sven Meyhoefer ließ sich von der allgemeinen Begeisterung bereitwillig anstecken und erklärte den Mitwirkenden, „ihr habt uns einen so großartigen Abend beschert – schlaft doch morgen früh mal eine Stunde länger!“
Drei Schülerinnen unserer Schule Stefanie Gehrke (EF), Lina Riemann (EF) und Melissa Peikert (Q1) haben an der ersten Runde der Internationalen Chemie-Olympiade (ICHO) teilgenommen und ihre Teilnahmebescheinigung bzw. ihre Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme überreicht bekommen.
Zur Vorbereitung auf die sehr anspruchsvollen Aufgaben, die weit über den Schulstoff hinausgehen, haben sie im Mai 2019 an drei Vorbereitungsseminaren in der Universität Dortmund teilgenommen.
Am 7. November präsentierte der Stadtjugendring Hagen (Kontaktadresse Dödterstraße 10) im Foyer des THG eine Ausstellung zur Situation der Jugend in Hagen unter der nationalsozialistischen Diktatur.
Die Ausstellung, die 6 Stellwände umfasst, beinhaltet Zeitzeugenberichte von HJ Mitgliedern aus Hagen. Außerdem wird die HJ Organisation in Hagen dargestellt und die Thematik des Widerstandes anhand lokaler Gruppen vermittelt.
Parallel zur Ausstellung hat der Stadtjugendring Unterrichtsmaterial „und sie werden nicht mehr frei – Jugend im Nationalsozalismus“ konzipiert, das sich neben der Aufarbeitung nationalsozialistischer Erziehungsziele, der Schule im NS und der Jugendopposition in der NS-Diktatur auch mit den Gefahren des aktuellen Rechtsextremismus beschäftigt.
„Naherholung in Hagen am Beispiel des Hagener Stadtwaldes – Analyse von Angebot und Nachfrage.“ Mit diesem lokalen und praxisorientierten Thema hat sich Benedikt Grobe aus der Q2 in seiner Facharbeit beschäftigt. Für seine überaus detaillierte, engagierte und fachmethodisch ausgereifte Arbeit wurde er von der Dr. Hans Riegel – Stiftung mit dem 2. Platz im Fach Erdkunde ausgezeichnet.
Am Montag, den 30. September 2019, wurde der Fachpreis im Rahmen einer stimmungsvollen Veranstaltung feierlich verliehen. Der Wettbewerb fand zum zehnten Mal an der Ruhr-Universität Bochum statt, eine Jury aus Dozenten der Universität begutachtete die rund 1200 eingegangen Facharbeiten der OberstufenschülerInnen und wählte jeweils die drei Besten aus den MINT- Fächern in Biologie, Chemie, Geografie, Mathematik, Informatik und Physik aus.
Schirmherrin der Veranstaltung ist die Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW Yvonne Gebauer, das Ministerium unterstützt die Dr. Hans Riegel-Stiftung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Nachwuchs in den sogenannten MINT-Fächern zu fördern.
Die Stiftung wurde von Frau Prof. Ingeborg Henzler vertreten, die in einer mitreißenden und engagierten Rede Werbung für die geleistete Arbeit der Preisträger machte. Dabei verwies sie nicht nur auf die Bedeutung der Schulen als Orte der Wissensvermittlung und Inspiration für tolle Ideen, sondern auch auf die Bedeutung des wissenschaftlichen Arbeitens in der Schule und den Universitäten.
Als Anerkennung für seine hervorragende Arbeit erhielt Benedikt Grobe einen Geldpreis und die Möglichkeit, über diverse Veranstaltungen und Seminare etc. mit dem Netzwerk der Dr. Hans Riegel-Stiftung in Kontakt mit vielen Institutionen und Menschen zu treten, die ihn auf seinem weiteren Berufs- und Lebensweg begleiten können.
Wir gratulieren Benedikt zu diesem Erfolg!
(Text: Judith Szkudlapski / Bilder: Dr. Petra Sonneborn)
Auch in diesem Jahr fand für den Jahrgang 9 die Englandfahrt statt, die seit vielen Jahren versucht, den leider nicht vorhandenen Englandaustausch am und für das THG zu kompensieren.
Vom Abend des 15.09. bis zum frühen Morgen des 21.09.2019 waren 68 Schülerinnen und Schüler des Jahrganges 9 in Begleitung von Frau Gröne, Herrn Schubowitz-Esdar, Herrn Wichmann und Herrn Füg nach und in Großbritannien unterwegs. Besichtigt wurden Canterbury im Rahmen einer Stadtführung, sowie im Detail die Kathedrale und das dortige Römermuseum, Dover mit den White Cliffs, Brighton sowie als Highlight London.
Alle Beteiligten waren vom Ablauf der Fahrt und den Unterkünften in den dortigen Gastfamilien so begeistert, dass kurzentschlossen schon für das nächste Jahr vorgebucht wurde. Hierzu wird es Ende November / Anfang Dezember eine Informationsveranstaltung für den Jahrgang 8 geben.
Die Fotos zeigen die Tower Bridge in London, die White Cliffs of Dover, den Kreuzgang von Canterbury Cathedral und ein Gruppenbild am Strand zwischen Birchington-on-Sea und Margate.
Trotz recht hoher Temperaturen war das Schulorchester vom 24. bis zum 26. Juni 2019 auf Orchesterfahrt in Rummenohl, um die Stücke für das Sommerkonzert zu proben. Insgesamt 24 Beteiligte übten fleißig, darunter auch viele, die das erste Mal im Orchester spielten. Das waren vor allem Querflötenschüler und -schülerinnen aus der 5. und 6. Klasse sowie noch ebenfalls zwei Fünftklässler mit Trompete und Saxophon.
Mit einigen Runden Werwolf und anderen Spiele kam aber auch der Spaß nicht zu kurz.
Wie erfolgreich die Proben waren, war auf dem Sommerkonzert zu hören und wird auch beim Kulinarischen Abend Anfang des nächsten Schuljahres zu hören sein. (von: Mailin Matthies und Niels Pieper)